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	<title>Soziales Zentrum Bochum</title>
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	<description>Josephstr.2 /Ecke Schmechtingstr. •  44791 Bochum • 0234-5472960 • info@sz-bochum.de</description>
	<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 05:57:01 +0000</pubDate>
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		<title>Erdbeben und politischer Erdrutsch in Chile</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 06:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Am 17. Januar 2010 wurde in Chile der Milliard&#228;r Sebastián Piñera von  der Renovación Nacional („Nationale Erneuerung&#8221;) als Kandidat des rechten Wahlb&#252;ndnisses Coalición por el Cambio (Koalition f&#252;r den Wechsel) zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Am 27. Februar 2010 ereignete sich in Chile das f&#252;nftst&#228;rkste Erdbeben, das weltweit seit Beginn der seismischen Aufzeichnungen im Jahr 1900 je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1292" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/08/pedro-holz.jpg" rel="lightbox[1291]"><img class="size-medium wp-image-1292" title="Pedro Holz" src="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/08/pedro-holz.jpg" alt="Pedro Holz" width="200" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Pedro Holz</p></div>
<p>Am 17. Januar 2010 wurde in Chile der Milliard&#228;r Sebastián Piñera von  der Renovación Nacional („Nationale Erneuerung&#8221;) als Kandidat des rechten Wahlb&#252;ndnisses Coalición por el Cambio (Koalition f&#252;r den Wechsel) zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Am 27. Februar 2010 ereignete sich in Chile das f&#252;nftst&#228;rkste Erdbeben, das weltweit seit Beginn der seismischen Aufzeichnungen im Jahr 1900 je gemessen wurde. Diese beiden Ereignisse und ihre Auswirkungen werden im Mittelpunkt eines Vortrages von Pedro Holz stehen.<br />
Mit Piñera ist 20 Jahre nach Ende der Milit&#228;rdiktatur unter Pinochet erstmals ein Pr&#228;sident des Rechtsb&#252;ndnisses an die Macht gekommen. Pedro Holz wird auf die Ursachen eingehen, warum es in Chile diesen politischen Rechtsrutsch gegeben hat, w&#228;hrend in einigen anderen lateinamerikanischen L&#228;ndern linke Pr&#228;sidenten erfolgreich sind.<br />
Das Erdbeben schlie&#223;lich hat deutlich gemacht, die gro&#223; die sozialen Unterschiede und Probleme in Chile sind und wie pr&#228;sent das Milit&#228;r ist, wenn sozialen Unruhen repressiv begegnet werden soll.<br />
Pedro Holz wurde 1938 in Berlin als chilenischer Staatsb&#252;rger geboren. 1949 kehrte die Familie nach Chile zur&#252;ck; 1974 aber kam Pedro Holz wieder in die BRD - diesmal ins Exil. Die Pinochet-Diktatur hatte ihn wegen seiner Mitarbeit in der Regierung Allendes und seiner gewerkschaftlichen Aktivit&#228;ten ins Gef&#228;ngnis gebracht.<br />
In der BRD arbeitete der Diplomingenieur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler als Lehrbeauftragter an der Universit&#228;t Duisburg, in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und im freiraum e.V., Bochum.<br />
Lange Zeit durfte Pedro Holz nicht in seine Heimat zur&#252;ckkehren. Als das Einreiseverbot aufgehoben worden war, besuchte er Chile 1987 f&#252;r einige Wochen, und Anfang des Jahres 1989 kehrte er mit seiner Frau und seinen beiden S&#246;hnen endg&#252;ltig nach Santiago zur&#252;ck.<span id="more-1291"></span><br />
Nach dem Regierungswechsel 1990 arbeitete er einige Jahre bei „Sercotec&#8221;, einer staatlichen Institution, deren Aufgabe die F&#246;rderung von Kleinst- und Kleinunternehmen ist. Seit 1994 ist er unabh&#228;ngiger Berater, insbesondere im Bereich Weiterbildung, f&#252;r die gleiche Zielgruppe, wie auch f&#252;r Gemeindeverwaltungen und andere staatliche Stellen. Heute lebt Pedro Holz als Rentner in Santiago und Valparaiso.</p>
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		<title>Solidarit&#228;t mit Mumia Abu-Jamal!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit &#252;ber 28 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt f&#252;r einen Polizistenmord, der  ihm unterschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der  afroamerikanische Aktivist k&#228;mpft seit seiner fr&#252;hesten Jugend – damals  als Pressesprecher der Black Panther Party und bis heute als freier  Journalist – gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/08/mumia.jpg" rel="lightbox[1284]"><img class="alignright size-medium wp-image-1287" title="mumia" src="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/08/mumia-214x300.jpg" alt="" width="157" height="220" /></a>Seit &#252;ber 28 Jahren sitzt <a href="http://www.labournet.de/solidaritaet/mumia/index.html" target="_blank">Mumia Abu-Jamal</a> in den USA in der Todeszelle. Verurteilt f&#252;r einen Polizistenmord, der  ihm unterschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der  afroamerikanische Aktivist k&#228;mpft seit seiner fr&#252;hesten Jugend – damals  als Pressesprecher der Black Panther Party und bis heute als freier  Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt, Klassenherrschaft und  Krieg.<br />
Seine Verurteilung 1982 war eine Farce. Der Staatsanwalt siebte  systematisch schwarze Geschworene heraus, pr&#228;sentierte manipulierte   sowie frei erfundene Beweise und unterdr&#252;ckte entlastendes Material. Ein  offen rassistisch agierender Richter sorgte daf&#252;r, dass s&#228;mtliche  Verst&#246;&#223;e gegen die verfassungsm&#228;&#223;igen Rechte des Angeklagten durchkamen.  Seit diesem Prozess k&#228;mpft Mumia um ein neues Verfahren und seine  Freiheit.<br />
1995 und 1999 konnten bereits angesetzte  Hinrichtungen dank massiver weltweiter Proteste verhindert werden. Im  April 2009 verweigerte das H&#246;chste Gericht der USA mit nur zwei Worten  das geforderte neue Verfahren: <em>„Antrag abgelehnt“</em>.<span id="more-1284"></span><br />
Der Supreme Court nahm im Januar 2010 den Einspruch der  Staatsanwaltschaft Philadelphia gegen die Aufhebung des vor 28 Jahren  verh&#228;ngten Todesurteils gegen Mumia an, verwies aber die Entscheidung  &#252;ber das in seiner Sache zum Tragen kommende Strafma&#223;, lebenslange Haft  ohne die M&#246;glichkeit einer weiteren Anh&#246;rung oder Vollzug der  Todesstrafe, an das 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia zur&#252;ck.<br />
Diese Kammer hat nun dar&#252;ber zu entscheiden, ob die Geschworenen  damals ausreichend &#252;ber die Ber&#252;cksichtigung mildernder Umst&#228;nde belehrt  worden seien.<br />
Der zeitliche Aufschub, der durch die Zur&#252;ckverweisung an das Gericht  in Philadelphia gewonnen wurde, bedeutet aber noch lange nicht, dass  Mumias Leben au&#223;er Gefahr ist, geschweige denn, dass seine Freilassung  endlich in Sicht ist! Umso dringender ist es, dass der Kampf f&#252;r Mumias  Freiheit trotz dieser kurzen Verschnaufpausen unerm&#252;dlich weitergeht.<br />
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der  Antifaschistinnen und Antifaschisten, werden die Ermordung Mumias nicht  hinnehmen. Solidarit&#228;t mit ihrem Ehrenmitglied Mumia Abu-Jamal ist  angesagt!<br />
Aus diesem Anlass l&#228;dt die Kreisvereinigung Bochum am 10. September 2010 zu diesem Filmabend.<br />
Sebastian Schr&#246;der, Kreissprecher der VVN-BdA  Wuppertal,  f&#252;hrt nach einer kurzen Einleitung den Film „In prison my whole life“ vor und  steht den TeilnehmerInnen nach Filmende f&#252;r die Diskussion zur Verf&#252;gung.<br />
Filml&#228;nge: 90 Minuten. Sprache: Englisch mit (gut lesbaren) deutschen Untertiteln.</p>
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		<title>Gleiche soziale Rechte statt Rassismus</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/07/14/gleiche-soziale-rechte-statt-rassismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die VVN-BdA l&#228;dt zu einer Veranstaltung mit Sevim Dagdelen, Mitglied der Bundestagsfraktion Der Linken  ein. Das Thema des Abends ist: &#8220;Gleiche soziale Rechte statt Rassismus&#8221; In der Ank&#252;ndigung hei&#223;t es: &#8220;Integration ist in Deutschland inzwischen in aller Munde. Im s&#228;chsischen Kleindorf, wo wenig bis hin zu gar keine Migrantinnen und Migranten leben wie auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die VVN-BdA l&#228;dt zu einer Veranstaltung mit Sevim Dagdelen, Mitglied der Bundestagsfraktion Der Linken  ein. Das Thema des Abends ist: &#8220;Gleiche soziale Rechte statt Rassismus&#8221; In der Ank&#252;ndigung hei&#223;t es: &#8220;Integration ist in Deutschland inzwischen in aller Munde. Im s&#228;chsischen Kleindorf, wo wenig bis hin zu gar keine Migrantinnen und Migranten leben wie auch in Bochum, wo zahlreiche Migrantinnen und Migranten leben. Aktuell sieht man, dass in der deutschen Nationalelf und vielen Mannschaften, von Sch&#252;lermannschaften &#252;ber Amateur- bis Profimannschaften, die Fu&#223;baller/innen mit Migrationshintergrund zu den Erfolgen beitragen. Dies t&#228;uscht aber nicht &#252;ber die gesetzliche Entrechtung, populistische Stimmungsmache und gesellschaftliche Akzeptanz vielf&#228;ltiger Formen des staatlichen und allt&#228;glichen Rassismus hinweg.<br />
Wir leben in einem Land, dass Menschen nach Verwertbarkeitskriterien einstuft. Wer gut ausgebildet ist oder Kapital besitzt darf kommen und bleiben. Wer mittellos hierher flieht, wird abgeschoben. Wer mittellos hier lebt, wird ausgegrenzt. Menschen werden als &#252;berfl&#252;ssig erkl&#228;rt und ausgegrenzt. Wer von Integration redet, darf &#252;ber soziale Sicherheit, rechtliche Gleichstellung und wirksamen Diskriminierungsschutz nicht schweigen.&#8221;</p>
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		<title>Kritik der Politik als Politikwissenschaft?</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/06/14/kritik-der-politik-als-politikwissenschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 21:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunistische Gruppe Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den aktuellen Debatten der materialistischen Staatstheorie sind die &#220;berlegungen von Johannes Agnoli kaum noch Thema. Wenn &#252;berhaupt, wird auf seine Zeitdiagnose &#8220;Die Transformation der Demokratie&#8221; verwiesen, eine Auseinandersetzung mit seinem weitergehenden staatstheoretischen Konzept bleibt jedoch aus. Im Gegensatz zu den breit rezipierten, hegemonietheoretischen &#220;berlegungen von beispielsweise Nicos Poulantzas scheint Agnolis Ansatz einer &#8220;Kritik der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den aktuellen Debatten der materialistischen Staatstheorie sind die &#220;berlegungen von Johannes Agnoli kaum noch Thema. Wenn &#252;berhaupt, wird auf seine Zeitdiagnose &#8220;Die Transformation der Demokratie&#8221; verwiesen, eine Auseinandersetzung mit seinem weitergehenden staatstheoretischen Konzept bleibt jedoch aus. Im Gegensatz zu den breit rezipierten, hegemonietheoretischen &#220;berlegungen von beispielsweise Nicos Poulantzas scheint Agnolis Ansatz einer &#8220;Kritik der Politik&#8221; (Agnoli) ungeeignet f&#252;r eine Analyse der aktuellen Transformationsprozesse (demokratischer) Staatlichkeit zu sein. Ein Grund daf&#252;r d&#252;rfte sein, dass er im Verdacht steht, ein &#8212; wenngleich bemerkenswert wortgewaltiges &#8212; Anh&#228;ngsel der Staatsableitungsdebatte der 1970er Jahre zu sein und deren Funktionalismus zu teilen. Dar&#252;ber hinaus hat Agnoli sich aber auch selbst nie besonders darum bem&#252;ht, seine Arbeiten f&#252;r wissenschaftliche Debatten aufzubereiten. Gleichwohl lassen sich seine &#220;berlegungen f&#252;r die aktuellen Herausforderungen nutzbar machen. Eine Systematisierung von Agnolis &#220;berlegungen verweist dabei nicht nur auf Widerspr&#252;che und blinde Flecken bei Agnoli selbst, sondern vielmehr auch auf die ungekl&#228;rten Fragen einer materialistischen Gesellschaftstheorie als Ganzer. Denn sie erfordert, insofern sie die bekannte Gegen&#252;berstellung von Funktionalismus und Handlungstheorie nicht einfach wiederholen will,eine Reformulierung wesenlicher Kategorien der Kapitalismuskritik.<span id="more-1240"></span><br />
Im Vortrag soll in diesem Sinne auf der Grundlage wertkritischer &#220;berlegungen (u.a. von Moishe Postone) ein m&#246;gliches Konzept der Transformation demokratischer Staatlichkeit skizziert werden. Die kapitalistische Gesellschaft ist demnach entlang des immer zugleich politischen und &#246;konomischen Prozess ihrer Reproduktion, dem Ver&#228;nderung nicht entgegengesetzt, sondern vielmehr immanent ist, zu analysieren. Diskutiert werden soll, inwiefern sich mit diesem Ansatz die &#228;lteren und neueren Ver&#228;nderungen demokratischer Staatlichkeit begreifen lassen und was das f&#252;r die Praxis heissen k&#246;nnte.<br />
Veranstalterin: Kommunistische Gruppe Bochum</p>
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		<title>Fahrradtour: H&#228;userkampf in Bochum.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichtswerkstatt]]></category>

		<category><![CDATA[archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Veranstaltung muss leider ausfallen
Veranstaltung der Geschichtswerkstatt
H&#228;userkampf hat in Bochum seit den 70er Jahren eine bewegte Geschichte. Um einen Einblick in die Geschichte des H&#228;userkampfs in Bochum zu bekommen, geht es mit dem Fahrrad zu ehemals umk&#228;mpften Orten. Die Fahrradtour bietet eine Einf&#252;hrung f&#252;r Interessierte, aber auch f&#252;r Leute, die dabei waren.
Treffpunkt: Soziales Zentrum, Josephstr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Diese Veranstaltung muss leider ausfallen</strong></span><em><br />
Veranstaltung der Geschichtswerkstatt</em></p>
<p>H&#228;userkampf hat in Bochum seit den 70er Jahren eine bewegte Geschichte. Um einen Einblick in die Geschichte des H&#228;userkampfs in Bochum zu bekommen, geht es mit dem Fahrrad zu ehemals umk&#228;mpften Orten. Die Fahrradtour bietet eine Einf&#252;hrung f&#252;r Interessierte, aber auch f&#252;r Leute, die dabei waren.</p>
<p>Treffpunkt: Soziales Zentrum, Josephstr. 2, Bochum</p>
<p>Kontakt: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de</p>
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		<item>
		<title>Fight Sexism! Anti-Sexismus als solidarische und interventionistische Praxis</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/05/30/fight-sexism-anti-sexismus-als-solidarische-und-interventionistische-praxis/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 22:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Veranstaltung der AG Feministische Theorie und Praxis
Im Alltag bestimmte Verhaltensweisen als sexistisch anzukreiden bringt in den meisten F&#228;llen alles andere als solidarische Unterst&#252;tzung ein - h&#228;ufiger wird eine solche &#196;u&#223;erung wohl mit Auslachen oder sogar offener Aggression begegnet. Opfer sexualisierter Gewalt m&#252;ssen meist detailgenau den &#8220;Tathergang&#8221; schildern, um &#8220;glaubw&#252;rdig&#8221; zu sein. Die Definition dar&#252;ber, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veranstaltung der AG Feministische Theorie und Praxis</em></p>
<p>Im Alltag bestimmte Verhaltensweisen als sexistisch anzukreiden bringt in den meisten F&#228;llen alles andere als solidarische Unterst&#252;tzung ein - h&#228;ufiger wird eine solche &#196;u&#223;erung wohl mit Auslachen oder sogar offener Aggression begegnet. Opfer sexualisierter Gewalt m&#252;ssen meist detailgenau den &#8220;Tathergang&#8221; schildern, um &#8220;glaubw&#252;rdig&#8221; zu sein. Die Definition dar&#252;ber, was ein sexueller &#220;bergriff oder ob eine Vergewaltigung nun wirklich eine Vergewaltigung ist, wird dem Opfer zudem im Normalfall komplett abgesprochen. Eine Auseinandersetzung mit Sexismus als gesellschaftliches (Macht-, Gewalt)Verh&#228;ltnis, findet zumeist nur in den &#8220;Nischen&#8221; feministischer und queerer Zusammenh&#228;nge und in der Gender-Forschung statt.<span id="more-1200"></span></p>
<p>Heterosexismus ist nach wie vor ein Randthema, Heterosexualit&#228;t eine nicht wirklich hinterfragte &#8220;Normalit&#228;t&#8221; und Weiblichkeit und M&#228;nnlichkeit weithin akzeptierte &#8220;Tatsachen&#8221;.<br />
Welche Form der Auseinandersetzung mit Sexismus w&#228;re w&#252;nschenswert und denkbar und wie kann sie vorangebracht werden? Wie kann im konkreten Fall eine solidarische Unterst&#252;tzung mit von sexualisierter Gewalt Betroffenen aussehen?  Und wo sind die Ansatzpunkte f&#252;r eine antisexistische Praxis jenseits des konkreten &#8220;Sexismusvorfalls&#8221;?</p>
<p>Einen Input zur Diskussion &#252;ber diese Fragen gibt das <a href="http://asbb.blogsport.de/" target="_blank">Antisexismus-B&#252;ndnis Berlin (ASBB)</a> - eine  Vernetzung von Berliner Gruppen aus verschiedenen politischen Teilbereichen, die kontinuierlich zu den Themen Sexismus und sexuelle Gewalt arbeiten. Das ASBB hat u.a. die Antisexismus-Reader AS.ISM (#1-3) herausgegeben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studienreise: Vor 30 Jahren – Die Gr&#252;ndung der Freien Republik Wendland</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/05/08/bochumer-geschichtswerkstatt-kommende-termine/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 19:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sz-bochum.de/?p=1197</guid>
		<description><![CDATA[Veranstaltung der Geschichtswerkstatt
Die Bochumer Geschichtswerkstatt l&#228;dt vom 2.Juni bis zum 6.Juni zu einer Studienreise ins Wendland ein. Vom 4.Juni bis 6.Juni wird im Wendland an die Gr&#252;ndung der Freien Republik vor 30 Jahren erinnert: Am 4.Juni findet dort eine Demonstration statt, am 5.6. und 6.6. mehrere Lesungen Infor- mationsveranstaltungen &#252;ber den Widerstand gegen Atomanlagen.
Anmeldungen erbeten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veranstaltung der Geschichtswerkstatt</em></p>
<p>Die Bochumer Geschichtswerkstatt l&#228;dt vom 2.Juni bis zum 6.Juni zu einer Studienreise ins Wendland ein. Vom 4.Juni bis 6.Juni wird im Wendland an die Gr&#252;ndung der Freien Republik vor 30 Jahren erinnert: Am 4.Juni findet dort eine Demonstration statt, am 5.6. und 6.6. mehrere Lesungen Infor- mationsveranstaltungen &#252;ber den Widerstand gegen Atomanlagen.<br />
Anmeldungen erbeten bis zum 10.Mai unter: geschichtswerkstatt@bo-alternativ.de oder Tel.: 0234/510623</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erster Euromayday Ruhr</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/04/21/erster-euromayday-ruhr/</link>
		<comments>http://www.sz-bochum.de/2010/04/21/erster-euromayday-ruhr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sz-bochum.de/?p=1183</guid>
		<description><![CDATA[
Mehr als ein Dutzend Bochumer Gruppen und Initiativen rufen zur Teilnahme am ersten Euromayday Ruhr am 1. Mai in Dortmund auf. In einer Mitteilung der VeranstalterInnen hei&#223;t es:
“Ab 15:00 Uhr zieht die politische Parade vom Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs aus durch die Nordstadt und endet mit einem Stra&#223;enfest ab 18 Uhr auf dem Nordmarkt.
Der Euromayday [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/04/euromayday-banner.gif" rel="lightbox[1183]"><img class="size-full wp-image-1186 alignleft" title="euromayday-banner" src="http://www.sz-bochum.de/wp-content/uploads/2010/04/euromayday-banner.gif" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Mehr als ein Dutzend Bochumer Gruppen und Initiativen rufen zur Teilnahme am ersten Euromayday Ruhr am 1. Mai in Dortmund auf. In einer Mitteilung der VeranstalterInnen hei&#223;t es:</p>
<p>“Ab 15:00 Uhr zieht die politische Parade vom Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs aus durch die Nordstadt und endet mit einem Stra&#223;enfest ab 18 Uhr auf dem Nordmarkt.</p>
<p>Der Euromayday ist keine klassische Demonstration, sondern eine Perfomance mit DJs und Theateraktionen. Viele Teilnehmer/innen werden ihre W&#252;nsche und Forderungen in Verkleidungen vortragen, eine Trommelgruppe und ein Chor haben sich als Livemusiker angek&#252;ndigt. Verschiedene soziale und stadtpolitische Initiativen werden sich in Interviews vorstellen.</p>
<p>Der Euromayday stellt die zunehmende Prekarit&#228;t im Ruhrgebiet in den Mittelpunkt und thematisiert die Selbstorganisation von Kunst-, Lebens- und Arbeitsformen.” <a href="http://euromayday.noblogs.org/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://euromayday.noblogs.org/" target="_blank">N&#228;heres</a>.</p>
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		<title>Organize now</title>
		<link>http://www.sz-bochum.de/2010/04/19/organize-now/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 18:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Einf&#252;hrung in die Werkzeuge des Organizing und Campaigning
„Nimm die Themen der Besch&#228;ftigten, nicht die Themen der Gewerkschaft.“ Dieser Leitsatz des Organizings l&#228;sst einiges hoffen.   Doch was steckt hinter der Idee des Organizings? Welcher Werkzeuge bedienen sich OrganizerInnen, wenn sie Organizing-, Mobilisierungs- oder Druckkampagnen machen?
Organizing wird von US- Gewerkschaften schon seit l&#228;ngerer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Einf&#252;hrung in die Werkzeuge des Organizing und Campaigning</strong></p>
<p>„Nimm die Themen der Besch&#228;ftigten, nicht die Themen der Gewerkschaft.“ Dieser Leitsatz des Organizings l&#228;sst einiges hoffen.   Doch was steckt hinter der Idee des Organizings? Welcher Werkzeuge bedienen sich OrganizerInnen, wenn sie Organizing-, Mobilisierungs- oder Druckkampagnen machen?</p>
<p>Organizing wird von US- Gewerkschaften schon seit l&#228;ngerer Zeit erfolgreich eingesetzt. Die wohl bekannteste Kampagne ist die „Justice for Janitors“ Kampagne, in der es um die Rechte von - gr&#246;&#223;tenteils  illegalisierten- Reinigungskr&#228;ften geht. Um diese Kampagne geht es auch dem Film „Bread and Roses“ von Ken Loach.     Auch hier in Deutschland ist Organizing und Campaigning seit einigen Jahren in der Diskussion. Viele reden von Organizing doch die Definitionen sind recht unterschiedlich. F&#252;r die einen ist Organizing reine Mitgliederwerbung, f&#252;r andere - auch aus der radikalen Linken- eine Chance, in den Betrieben K&#228;mpfe zu f&#252;hren und Besch&#228;ftigte zu erm&#228;chtigen, selbstbewusster in betriebliche Auseinandersetzungen zu gehen.</p>
<p>An diesem Abend werden wir einen Einblick in die Ideen und Werkzeuge des Organizings geben. Wir berichten von einer Druckkampagne gegen den B&#252;rgermeister von San Francisco, die wir w&#228;rend eines Organizing- Praktikums in den USA erlebt haben.</p>
<p>Im Anschluss wird es Zeit f&#252;r Fragen und Diskussion geben.</p>
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		<title>Jenseits von antimuslimischem Rassismus und Islamismus</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziales zentrum bochum</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#246;ffentliche Debatte um die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen in Deutschland hat seit der Auseinandersetzung um die Vergleichbarkeit zwischen Antisemitismus und Islamophobie an Intensit&#228;t zugenommen. W&#228;hrend bis dahin in der &#214;ffentlichkeit die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen entweder als Teil einer allgemeinen Xenophobie eingeordnet wurde oder sich als Teil der &#8220;Islamkritik&#8221; legitimierte, wird inzwischen nach Besonderheiten der antimuslimischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#246;ffentliche Debatte um die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen in Deutschland hat seit der Auseinandersetzung um die Vergleichbarkeit zwischen Antisemitismus und Islamophobie an Intensit&#228;t zugenommen. W&#228;hrend bis dahin in der &#214;ffentlichkeit die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen entweder als Teil einer allgemeinen Xenophobie eingeordnet wurde oder sich als Teil der &#8220;Islamkritik&#8221; legitimierte, wird inzwischen nach Besonderheiten der antimuslimischen Diskurse gesucht. Dabei tauchen konkurrierende Interpretationsans&#228;tze auf. So wird etwa von &#8220;antimuslimischem Rassismus&#8221; oder &#8220;Islamophobie&#8221; gesprochen und &#228;ltere Konzepte wie etwa das des Orientalismus werden aktualisiert. Hier sollen zwei Tendenzen in der Analyse der Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen skizziert werden um dann die Frage zu stellen, welche Ans&#228;tze sich eher f&#252;r eine emanzipatorische Perspektive eignen.</p>
<p>Postkoloniale Analyse und Kritik orientalistischer Islam-Bilder</p>
<p>Die gegenw&#228;rtigen Vorurteile und Klischees &#252;ber Muslime und den Islam sind nicht geschichtslos. Sie lassen sich zur&#252;ckverfolgen auf koloniale Diskurse, in denen Orient-Bilder als Negativfolie konstruiert wurden, von denen sich der Westen positiv absetzen konnte. Der Orientalismus arbeitet mit Zuschreibungen wie etwa &#8220;westlich&#8221; gleich &#8220;aufgekl&#228;rt&#8221; versus &#8220;orientalisch&#8221; gleich &#8220;r&#252;ckst&#228;ndig&#8221;. Dabei wurde der Islam ebenfalls als Teil einer r&#252;ckst&#228;ndigen Kultur definiert und politische und &#246;konomische Prozesse wurden kulturalistisch umgedeutet. Zwar konzentrierte sich die Kritik am Orientalismus auf fr&#252;here geschichtliche Phasen, allerdings gibt es auch heute AutorInnen, die die antimuslimischen Diskurse der Gegenwart aus dieser Perspektive entschl&#252;sseln. Dabei fand in den letzten Jahren eine Ausdifferenzierung und Akademisierung postkolonialer Ans&#228;tze statt. Dies f&#252;hrt zur einer genaueren Analyse, allerdings nicht zu einer St&#228;rkung der politischen Kritik und Praxis. Insofern kommt es hier darauf an,  eine politische Praxis zu entwickeln, die sich auf die postkolonialen Ans&#228;tze bezieht.<span id="more-1146"></span></p>
<p>Islamophobie aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft</p>
<p>W&#228;hrend die oben erw&#228;hnten postkolonialen Ans&#228;tze marginalisiert blieben, kam es zu einer breiteren Debatte um die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen, als deutsche WissenschaftlerInnen sich dem Thema annahmen. Es ist zu begr&#252;&#223;en, dass es so zu einer breiteren Auseinandersetzung kam und die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen sich immer weniger hinter &#8220;Islamkritik&#8221; verstecken kann. Allerdings kam es dabei auch zu einigen Verschiebungen und problematischen Entwicklungen, die zu diskutieren sind.</p>
<p>Emanzipatorische Kritik an antimuslimischem Rassismus und Islamismus?</p>
<p>Aus einer emanzipatorischen Perspektive (die die &#220;berwindung von Herrschaft und Ausbeutung einfordert) ist die Analyse und Kritik des antimuslimischen Rassismus eine Notwendigkeit. Allerdings macht die Erkenntnis, dass &#8220;Islamkritik&#8221; oft zur Legitimation von Rassismus eingesetzt wird, die Analyse und Kritik des Islamismus als reaktion&#228;rer politischer Bewegung nicht &#252;berfl&#252;ssig. Auch ohne antimuslimische Ressentiments l&#228;sst sich die Existenz von islamistischen Bewegungen und Akteuren feststellen. Diese haben einige Gemeinsamkeiten, die es berechtigt erscheinen l&#228;sst, sie zusammengeh&#246;rig zu analysieren und zu kritisieren.</p>
<p>Allerdings m&#252;ssen &#8220;islamophobe&#8221; Schreckensbilder vermieden werden. Wenn es um Islamismus in Deutschland geht, dann geht es nicht um die Einf&#252;hrung der Scharia, sondern vielmehr um die Durchsetzung einer konservativen Islamvorstellung unter den in Deutschland lebenden Muslimen, womit der soziale Druck innerhalb einiger Migrantencommunities z.B. auf Atheisten, Frauen und Homosexuelle einhergeht. Des Weiteren werden soziale Konflikte kulturalistisch und ethnisch umgedeutet und so gemeinsame soziale Bewegungen durch kulturell und ethnisch gesetzte Grenzen erschwert. Dies f&#252;hrt zu einer Unterminierung emanzipatorischer Ans&#228;tze.</p>
<p>Die Schwierigkeit, eine emanzipatorische Kritik zu formulieren, ohne von  hegemonialen Diskursen absorbiert zu werden, ist offensichtlich. Vielfach wird berechtigte Kritik an konkreten islamistischen Inhalten und Praxen verwendet, um Feindbilder zu konstruieren und den Rassismus in Deutschland zu legitimieren. Dies gilt auch f&#252;r die emanzipatorische Kritik am Islamismus.</p>
<p>Was tun?</p>
<p>Angesichts dessen, dass die Feindschaft gegen&#252;ber Muslimen eher zu- als abnehmen wird und dass sie als eine Ideologie zur Legitimation von Rassismus und sozialer Ausgrenzung zunehmend relevanter wird, ist die Entwicklung einer emanzipatorischen Perspektive so notwendig wie schwierig. Dies wurde bei den Auseinandersetzungen um rechte Aufm&#228;rsche in Duisburg deutlich,  wo Pro NRW und NPD Ende M&#228;rz gegen &#8220;Islamisierung&#8221; aufmarschierten. So hat zwar das B&#252;ndnis linksradikaler und anarchistischer Gruppen &#8220;Rechtes M&#228;rchenland zerlegen&#8221; versucht, erste Ans&#228;tze einer emanzipatorischen Positionierung jenseits von antimuslimischem Rassismus und Islamismus zu etablieren. Allerdings wurden diese Ans&#228;tze von den linken und b&#252;rgerlichen B&#252;ndnissen gegen Pro NRW und NPD nicht beachtet und blieben innerhalb der Proteste marginalisiert.</p>
<p>Bis jetzt wird eine politisch sinnvolle Analyse und Kritik der Feindschaft gegen Muslime unterminiert und die Besch&#228;ftigung mit dem Islamismus als politische Bewegung bleibt somit aus. Insofern m&#252;ssen linksradikale Akteure emanzipatorische Ans&#228;tze eigenst&#228;ndig weiterentwickeln, auch wenn sie vorerst marginalisiert bleiben und von der deutschen Mehrheitsgesellschaft, einschlie&#223;lich der Mehrheit der Linken, unbeachtet bleiben.</p>
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