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Umzugs-Plenum
Das Soziale Zentrum zieht um. Ab 31.12.2008 ist das SZ in der ehemaligen Kneipe “Haus Dahlhoff”, Ecke Schmechtingstraße/ Josephstraße zu finden. Auf dem heutigen Plenum werden Renovierung und Umzug geplant.
November-Plenum des Bochumer Sozialforums
Auf einem Treffen am 10.11.08 haben wir überlegt, wie wir mit dem Themenbereich „Finanzkrise, gesellschaftliche Folgen und Gegenwehr“ umgehen. Nach einer ausführlicher Diskussion haben wir beschlossen, zu diesem Themenkomplex eine Reihe von öffentlichen (und öffentlichkeitswirksamen) Veranstaltungen, Diskussionen und Aktionen zu initiieren. Als einen ersten Schritt stellen wir eine Webseite ins Netz, die auf inhaltliche Beiträge und Termine zur Thematik verweist: Materialsammlung - (finanz)krise. Näheres und ein Bericht vom Treffen am 10.11. ist auf der Seite des Sozialforums zu finden.
Gruppenorganisation für EinsteigerInnen
Wie lässt sich eine Gruppe organisieren und motivieren? Welche Rolle spielen dabei Diskussionskultur und Redeverhalten und wie kann man sich so etwas bewusst machen? Wie kann man dafür sorgen, dass Gruppentreffen nicht in nicht enden wollende chaotische Debakel ausarten? Wie gelingt es, dass alle Spaß am Politik machen haben und behalten?
ReferentIn: Melanie Stitz, N.N.
Veranstalterin: Rosa Luxemburg Stiftung
Weltwirtschaftskrise und die sozialen Bewegungen in Bochum
Auf dem letzten Monatsplenum des Bochumer Sozialforums sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es sinnvoll wäre, sich mal gemeinsam zusammenzusetzen und zu überlegen, mit welchen Veranstaltungen oder Aktionen wir auf die aktuelle ökonomische Krise reagieren könnten.
Auch wenn fleißig versucht wird, diese Krise als persönliches Versagen von gierigen ManagerInnen zu erklären, begreifen immer mehr Menschen, dass die Ursachen wohl doch eher im System unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu suchen sind. Dies könnte eine Chance zu Ermutigung sein. Vielleicht ist es der Zeitpunkt, zu dem die Sozialforen ihr Motto ändern sollten: Aus “eine andere Welt ist möglich” könnte nun werden: “Eine andere Welt ist nötig!”
Wir wollen uns am kommenden Montag, 10. November um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Rottstr 31, treffen, um Ideen zu sammeln und um zu sehen, wie viel Motivation und Arbeitskapazität wir haben, um aktiv zu werden.
Besonders eingeladen sind all diejenigen, die schon lange überlegt haben beim Sozialforum (wieder) mitzumachen.
Aktive Erwerbslose in Bochum
Am Mittwoch, 21. November, werden sich etliche Erwerbslose (aus der ehemaligen “Notgemeinschaft Hartz IV” und der Unabhängigen Sozialberatung wie auch aus VHS-Kursen und anderen Veranstaltungen) treffen. Es geht ganz allgemein um Kontakte, Austausch, Unterstützung, aber auch darum, wie angesichts einer sich durch die Banken- und Wirtschaftskrise zu erwartenden Verschärfung im gesamten sozialen Bereich die Gegenwehr organisiert werden kann.
Schon jetzt wird die “Verfolgungsbetreuung” verschärft und Massnahmen ergriffen, gegen Widersprüche und Klagen durch Einschüchterungen vorzugehen: http://www.harald-thome.de/media/files/E-Mail_Info_29_9_08_zu_WS.pdf
Gemeinsam lässt es sich besser überleben, und vielleicht macht es sogar mal Spass!
Vortrag und Diskussion: “Wie sollte antifaschistische Praxis heute aussehen?”
Die Veranstaltung fällt aus und ist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
Eine Veranstaltung zur Nachbereitung der Gegenaktionen zum Nazi-Aufmarsch am 25. Oktober in Bochum
Zunächst wird in einem kurzen Input-Vortrag über die Geschichte der Antifa-Bewegung seit den 90er-Jahren berichtet. Insbesondere werden wichtige Aspekte der sogenannten Antifa-Debatte rekonstruiert. Anhand der verschiedenen Diskussionsbeiträge von Antifa-Gruppen aus dieser Zeit werden wir versuchen einen Bogen zu den Mobilisierungen am 24. und 25. Oktober zu schlagen. Anschließen laden wir ein zu einer Diskussion zum Thema “Wie sollte antifaschistische Praxis heute aussehen?” ein.
Vortrag und Diskussion am Samstag, den 15.11.2008, um 20 Uhr im Sozialen Zentrum; anschließend Antifa-Café mit guter Musik und netten Leuten.
Eine Veranstaltung der Kommunistischen Gruppe Bochum
Film: “Die Taxischwestern von Xi`an”
China ist die Fabrik der Welt, ca. ein viertel aller ArbeiterInnen weltweit stammen aus China; dort werden viele der Konsumgüter für die westliche Welt produziert. Aber die chinesiche Gesellschaft ist in Bewegung gekommen. Allein im letzten Jahr gab es 58.000 soziale Unruhen, Streiks und andere Formen des zivilen Ungehorsams. Eins der zentralen Subjekte dieser Kämpfe sind die Dagong Mei, die Wanderarbeiterinnen. Sie kämpfen gegen die Schranken des patriarchalen Konfuzianismus und der kapitalistischen Produktionsweise für die Durchsetzung ihrer Bedürfnisse. Ihre Situation wollen wir mit Hilfe des Films “Die Taxischwestern von Xi`an” mit Euch diskutieren!
Die Taxischwestern von Xi`an
Fang Yu CN/DE 2005
Sie fahren mindestens zehn Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, seit über zehn Jahren durch die chinesische Metropole Xi’an. Frau Wang, Frau Duan und Frau Yu sind Taxifahrerinnen, im Volksmund auch „Taxischwestern“ genannt. Der Film begleitet sie während ihrer Fahrten und die „Taxischwestern“ erzählen über ihre Arbeit, ihr Privatleben, ihren Kampf ums Überleben und gewähren einen tiefen Einblick in den mörderischen Arbeitsalltag in China.
VeranstalterIn: Linke Liste Dortmund & attac campus bochum
Gabriel Kuhn: Neuer Anarchismus in den USA
Das FUB-Café lebt! Jeden zweiten und vierten Samstag im Monat findet der gemütliche Kneipenabend im Soziale Zentrum Bochum (Rottstraße 31) statt. Am Samstag, den 11. Oktober geht’s schon etwas früher als sonst los: das FUB-Café ein lädt ein um Gabriel Kuhns Berichten über die aktuellen Debatten der anarchistischen Bewegung in den USA zu lauschen. Der Einlass ist um 16:00 Uhr (Eintritt frei!). Beginnen wird die Buchvorstellung um 16:30 Uhr. Im Anschluss kann bei veganer Speis’ und genüsslichem Trank jede Verlegenheit um eine Diskussion abgelegt werden. Der Weltenbummler, Philosoph und Aktivist Gabriel Kuhn ist in diesem Jahr schon das zweite Mal auf Buchvorstellungstour. Mit seinem Buch “Neuer Anarchismus in den USA” legt er eine sehr aktuelle und umfangreiche Einsicht in die Debatten der anarchistischen Bewegung vor.
Nach den Protesten gegen das WTO-Gipfel 1999 in Seattle hatten die Medien schnell die Verantwortlichen für die „riots“ und das Scheitern des Gipfels ausgemacht - sie sind wieder da: die Anarchisten! Bestimmt nicht zuletzt dürfte es der mediale Taumel gewesen sein, der ein arg verzerrtes Bild des „neuen“ Anarchismus verbreitete und damit die Selbstverständigung der Angehörigen der vielen verschiedenen Gruppen/Strömungen provozierte. (weiterlesen)
Der 2. Oktober 1968 in Mexico und die Bewegung der Zapatisten
Am 2. Oktober 2008 jährt sich zum 40. Mal das Massaker von Tlatelolco, das das abrupte Ende der ‚68er-Bewegung’ in Mexico bedeutete. Der Jahrestag wird noch heute begangen, nicht zuletzt weil die Zahl der Opfer bis heute ungeklärt ist. Gleichzeitig wird 68 von der seit 2001 regierenden PAN als der Beginn eines Demokratisierungsprozess propagiert, der schließlich zur Abwahl der seit 70 Jahren regierenden PRI führte. Entgegen dieser Instrumentalisierung für die Rede vom heute demokratischen Mexiko, nimmt die Militarisierung des Landes zu. Seit 1994 ist mit den Zapatisten eine Bewegung an die Öffentlichkeit getreten, die auch als eine Folge von 68 interpretiert werden kann, nicht zuletzt aufgrund ihrer Abkehr von Staatsfixierung und nationalen Identitäten. Am Beispiel Mexiko soll am Vorabend des ‚deutschen Nationalfeiertages’ am 2. Oktober ein Blick geworfen werden auf die Entwicklung dort, zwischen 1968 und heute, dem Internationalismus gestern und heute und nicht zuletzt der Gretchenfrage ‚Wie hältst du’s mit der Nation?’.
ReferentIn: Olaf Berg; Lars Stubbe; N.N., ya basta Münster
In Kooperation mit AG68, Auslandsbüro der RLS in Mexico-City,Bundeskoordination Internationalismus (BuKo),Wahlkreisbüro Sevim Dagdelen (alle angefragt) Mit Grußworten über Video und live-Bericht von den Ereignissen am 2. 10.
Kritische Kampagne zum Projekt Kulturhauptstadt
Einige haben es schon mitbekommen, dass einige Leute aus Bochum die Idee haben, eine kritische Kampagne zum Projekt Kulturhauptstadt 2010 zu starten. Diesbezüglich gab es in den letzten Wochen zwei Treffen. Angedacht ist es, sich mit Stadtumstrukturierung, sozialen Veränderungen in Lebens- bzw. Alltagskultur, deren Ursachen und Problematiken zu beschäftigen und dabei über Handlunsmöglichkeiten und deren Umsetzung zu diskutieren. Was passt uns nicht an dem Projekt Kulturhauptstadt, was wird dort nicht thematisiert, wo liegen unserer Meinung nach die Bedürfnisse der Menschen in der Region Ruhrgebiet? Letztes Mal haben wir u.a. über Zwischennutzung und Freiräume gesprochen und uns erste Gedanken zu möglichen Aktionen in der Stadt gemacht. Für das nächste Treffen bereitet jemand ein Inputreferat vor, das über Veränderungen der Region in den letzten Jahren informieren soll. Des weiteren wollen wir die offiziellen Projekte der Kultuhauptstadt 2010 näher beleuchten (http://www.kulturhauptstadt-europas.de/). Uns wäre es sehr wichtig, dass unsere Überlegungen nicht auf Bochum beschränkt bleiben und sich Leute aus anderen Städten und Zusammenhängen mit einbringen. Unser nächstes Treffen ist mit einem Mitbring-Buffet. Die Termine finden ca. im dreiwöchigen Rhythmus statt, wahrscheinlich oft sonntags aber mit unterschiedlichen Zeiten. Wer Lust hat ist herzlich eingeladen.
