Archiv - 'Rote Hilfe'
18. MÄRZ - TAG DER POLITISCHEN GEFANGENEN eine Veranstaltung der Roten Hilfe e.V.: Was treibt Syrien? mit Karin Leukefeld
Was im März 2011 als Protestbewegung in Dar‘a gegen das autoritär herrschende syrische Regime begann und bald von einer landesweit entstehenden Demokratiebewegung unterstützt wurde, gipfelt inzwischen in einen Bürgerkrieg unter ausländischer Beteiligung geworden, mit Tausenden von Todesopfern, Verletzten und Verhafteten. Wie setzt sich die syrische Opposition zusammen, welche politischen Ziele verfolgt sie? Wie agiert das Regime? Welchen Einfluss hat das Ausland, welche Interessen werden verfolgt? Ist ein demokratischer Systemwechsel in Syrien noch möglich? Wohin treibt Syrien? Karin Leukefeld ist eine freie Journalistin, die seit Jahren in Syrien und der Region unterwegs ist. Sie wird uns unmittelbar nach der Rückkehr von ihrem aktuellen Aufenthalt in Syrien ihre Eindrücke schildern und von der Situation vor Ort berichten.
Tag der Politischen Gefangenen 2010
Im März 2010 beginnt vor dem OLG Düsseldorf ein weiteres Verfahren aus dem Bereich Feindstrafrecht gegen politisch unliebsame Personen, wieder einmal einer ausländischen Organisationen. Diesmal allerdings nicht nach dem erst im Zuge der Antiterrorgesetze eingeführten § 129b StGB (Kriminelle und terroristsiche Vereinigungen im Ausland), sondern über die EU-Terrorliste in Verbindung mit § 34 Außenwirtschaftsgesetz. Rechtsanwältin Britta Eder, eine der Verteidigerinnen im Düsseldorfer Verfahren, wird über die neue Dimension dieses rechtlichen Konstrukts durch Bezugnahme auf eine, einer gerichtlichen Kontrolle vollkommen entzogenen politischen Bewertung, wer oder was terroristisch ist oder eben nicht, informieren.
Todesstrafe im Iran - Hintergründe und Praxis
Die Rote Hilfe Bochum/Dortmund organisiert vom 17. - 20.2. eine Antirepressionswoche. Den Auftakt bildet am Mittwoch, den 17.2. um 19.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema “Todesstrafe im Iran - Hintergründe und Praxis“. Die meisten Staaten weltweit haben die Todesstrafe abgeschafft. Einer der letzten Staaten, die diese archaische und unmenschliche Strafe verhängen und exekutieren, ist der Iran - selbst Minderjährige werden zum Tode verurteilt. Das staatliche Morden richtet sich nicht nur gegen “Kriminelle”, sondern auch gegen politische Gefangene, Homosexuelle und “ehebrüchige” Frauen und Männer. Seit das Regime mit energischerem Widerstand konfrontiert ist, haben insbesondere die Hinrichtungen politischer Gefangener zugenommen. Der deutsch-kurdische JuristInnenverein MAF-DAD informiert über Hintergründe und Praxis der Todesstrafe im Iran.
Referent ist der Menschenrechtsaktivist Reimar Heider.
Kritische Einführung in das AusländerInnen- und Asylrecht
Mit dem Zuwanderungsgesetz wurde zum 1.1.2005 das gesamte Ausländergesetz verändert und zugleich zahlreiche neue Regelungen in anderen, MigratInnen betreffenden Gesetzen eingeführt, wie dem Asylverfahrensgesetz. Bereits nach dem 11.9.2001 war das Ausländergesetz mit zahlreichen repressiven Regelungen im Bereich der Terrorismusbekämpfung versehen worden. Neben wenigen Verbesserungen haben die Änderungen und zeitgleich die Handhabungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, sowie der verschiedenen Ausländerbehörden unter dem Strich zu einer Verschlechterung der Positionen von MigratInnen im Asylverfahren und in aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten geführt - eine Bestandsaufnahme. Referentin: Heike Geisweid, Rechtsanwältin
PGP-Verschlüsselung leicht gemacht
Am guten Willen fehlt es häufig nicht. Spätestens, wenn in den Medien die Rede von spektakulärem Datenklau die Rede ist, fragte sich so mancher, warum er oder sie eigentlich Anrufe nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln entgegennimmt und natürlich sein oder ihr Fahrrad abschließt, seine oder ihre Daten einschließlich der Gesamten Korrespondenz jedoch für jede und jeden einsehbar lässt. Häufig werden zwei Gründe für dieses Versäumnis genannt: 1)Der Typ, der mir das mit dem Verschlüsseln beibringen wollte war voll der Poser, Hölle ging der mir auf den Senkel. 2)Ich musste noch Kochen Damit ist jetzt Schluss. Attac Campus Bochum, die einzige Hochschulgruppe der Welt, die noch Geburtstagsgrüße mit der empörten Frage, woher der/die GratulantIn solcherlei Wissen bezieht, kontert, nimmt sich der Sache an. Wir denken überhaupt nicht daran, euch was beizubringen. Wir bieten an, euch beim Erlernen der wichtigsten Datenschutz- und Verschlüsselungstechniken zu unterstützen. Anschließend könnt Ihr Euch am leckeren Essen der Emily unberechBar zuwenden und es verspeisen.
Demo-Training mit Linksjugend solid Bochum
Linksjugend solid Bochum lädt anläßlich der Gegenaktionen gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden zum
Demo-Training ein. Es werden eigene Referenten über die Demo Taktiken und Referenten der Roten Hilfe zu hören sein, die über Verhalten auf Demos und Reprssionen sprechen werden. Foot not Bombs ist angefragt, so das auch für das leibliche Wohl gesorgt sein wird. Ebenfalls können wir euch Bustickets nach Dresden für 15 Euro anbeiten (für Schüler,Studenten und Erwerbslose). Interessierte sind herzlich eingeladen zum besseren Kennenlernen und um eine evtl. spätere Zusammenarbeit koordinieren zu können .
10 Jahre Rote Hilfe Bochum/Dortmund - Ein solidarisches HURRA!
10 Jahre Rote Hilfe OG Bochum/Dortmund (bzw. östliches Ruhrgebiet, wie wir uns in den ersten Jahren nannten) heißt Grund zum Feiern und Ihr seid ALLE eingeladen…
…. zu einem Vortrag zu dem OG-Tätigkeiten und Ereignissen der letzten Jahre, zu toller Musik und einer gemütlichen Filmecke. Dabei bleibt es noch nicht, denn es wir auch eine leckere Vokü geben, natürlich auch Snacks etc.
Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr natürlich auch Eure Lieblingssnacks selbst mitbringen und mit anderen teilen.
Ein Gipfel der Repression!
Vom 6.-8. Juni 2007 findet der diesjährige G8-Gipfel an der deutschen Ostseeküste in Heiligendamm statt. Die Polizei hat angekündigt, mit allen Mitteln Blockaden und Behinderungen des G8-Gifpels zu unterbinden. Die Erfahrungen der vergangenen Gipfelevents zeigen, daß es einen langen Atem und v.a. viel Geld braucht, um der Kriminalisierung von AktivistInnen entgegenzutreten.
Die offene Hilfestunde der Roten Hilfe Bochum/Dortumd kann dabei erste Anlaufstelle für die Betroffenen sein. Wir wollen dann auch überlegen, wie wir eine mögliche Solidaritätsarbeit vor Ort gemeinsam organsieren können. Wer spenden will/kann, findet die dazu notwendigen Informationen unter www.rote-hilfe.de. Jede und jeder kann sich durch eine Spende für die Antirepressionsarbeit solidarisch zeigen.
Offene Anti-Repressions-Sprechstunde der Roten Hilfe
Immer am 2. Montag eines Monats bietet von 19.30 bis 20.30 Uhr die Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. eine offene Sprechstunde an (weitere Termine n.V.).
Bei dringenden Fragen oder Problemen könnt ihr euch per E-Mail an die Ortsgruppe Bochum/Dortmund wenden: bochum-dortmund@rote-hilfe.de - pgp-key gibt es auf Anfrage.
Offene Anti-Repressions-Sprechstunde der Roten Hilfe
Immer am 2. Montag eines Monats bietet von 19.30 bis 20.30 Uhr die Ortsgruppe der Roten Hilfe e.V. eine offene Sprechstunde an (weitere Termine n.V.).
Bei dringenden Fragen oder Problemen könnt ihr euch per E-Mail an die Ortsgruppe Bochum/Dortmund wenden: bochum-dortmund@rote-hilfe.de - pgp-key gibt es auf Anfrage.
