Archiv - 'freiraum bochum'
Einladung zur Mitglieder- (Voll-) versammlung 2012 des Freiraum Bochum e.V.
Liebe UnterstützerInnen des Sozialen Zentrum Bochum, wir laden Euch alle zu unserer Mitgliederversammlung recht herzlich ein.
Diese findet am Mittwoch, dem 01.02. 2012 um 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 statt.
1. Tagesordnung:
2. Eröffnung und Begrüßung
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
4. Jahresberichte des Vorstandes
5. Berichte der Kassenprüfer_innen
6. Entlastung des Vorstandes
7. Vorstandswahlen
8. Wahl der Kassenprüfer_innen
9. Mitgliederwerbung, Anregungen, Ideen
10. Verschiedenes
Abstimmungsberechtigt sind nur MitgliederInnen des Freiraum Bochum e.V..
Für den Vorstand
Horst Hohmeier
Das Autonome Knastprojekt (AKP) Köln
Das Café P.O.T. ist geöffnet.
Knast ist ein zentrales Mittel von Herrschaftssicherung. Dabei denken wir jetzt gar nicht mal in erster Linie an die Spezialverfahren gegen uns als (radikale) Linke. Die wichtigste Funktion des Knasts ist die Erzeugung von Angst. Nicht nur die Gefangenen sind Opfer des Knasts. Unsere Angst vor dem Knast ist viel wichtiger für das System. Dennoch tun wir uns schwer damit, uns zu gesellschaftlichen Diskussionen zum Thema Knast überhaupt zu verhalten. Das Ziel einer Gesellschaft ohne Knäste wird dabei zwar manchmal plakativ propagiert, aber ernsthaft glauben nur die Wenigsten innerhalb der Linken dran. Das AKP möchte hingegen eine offensive Antiknastarbeit betreiben, darüber informieren und mit euch diskutieren.
Aktuelle Hinweise zur Veranstaltungs-Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .
Audimaxbesetzung im Exil :: Freinachten 3.0 ::
Weihnachts-Special - Am 22.12.2009 wurde das im Zuge des „Bildungsstreiks“ über einen Monat lang besetzte Audimax der RUB durch zwei Einsatzhundertschaften geräumt, der Campus in den polizeilichen Ausnahmezustand versetzt. Dort hätte in den folgenden Tagen eigentlich ein „Freinachtsfest“ der Aktivist_innen stattfinden sollen, welches daraufhin in’s Soziale Zentrum verlegt werden musste. Mittlerweile hat es eine gewisse Tradition, dass sich unangepasste Zeitgenoss_innen (nicht nur) aus den Bildungsprotesten an einem Weihnachtsfeiertag dort treffen, um zu schlemmen, sich auszutauschen und einen Ort, jenseits von bemühtem Lächeln, bürgerlicher Kleinfamilie, Kirche oder Glitzerkitsch zu schaffen. Alle, die dem alljährlich um sich greifenden Weihnachtstaumel vorübergehend entgehen wollen, und „Freinachten“ lieber unter dem schwarz-roten Stern verbringen möchten, sind am 24. Dezember ab 18 Uhr herzlich eingeladen.
Das Mitbringen veganer/vegetarischer Speisen und/oder Getränke wird als Akt der antiklerikalen Nächstenliebe gedeutet
.
Aktuelle Hinweise gibt’s hier .
Anonym im Internet mit Tor und VPN
In Zeiten einer drohenden totalen Netzüberwachung ist Verschlüsselung des Datenverkehrs alleine nicht mehr ausreichend. Obwohl die so genannte Vorratsdatenspeicherung (in ihrer bisherigen Umsetzung) im März 2010 vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde, ist es IT- und TK-Providern weiterhin erlaubt, Verbindungsdaten bis zu 80 Tage lang zu speichern. Bei Bedarf, d.h. richterlicher Anordnung, ist auch eine weitergehende Überwachung z.B. von politisch-sozialen Netzwerke über einen längeren Zeitraum möglich. Dies erlaubt es den Behörden unter dem Deckmantel der Gefahrenabwehr etwa detaillierte Kommunikationsprofile („wer-mit-wem“) zu erstellen.
Internetnutzungs- und -verhaltenskontrolle im Web 2.0
Das Web2.0 setzt auf Personalisierung. Mit kryptischem Namen und unkenntlichem Foto wird die Kommunikation bei Facebook schwierig. Google verbietet sogar die pseudonyme Nutzung. Aber auch andere Werbetreibende und nicht zuletzt diverse Innenminister_innen wüssten gerne wer, was, wo im Netz macht. Seit einiger Zeit ist es nicht mehr damit getan einen Proxy zwischen zu schalten und sich einen neuen Namen auszudenken um die Anonymität im Internet genießen zu können. Sei das Ziel nun die halb-legale Kino.to alternativen, das unbemerkte Stalken in Netzwerken oder die Revolutionskoordination. Neben (Super-)Cookies, Browser und Like-Buttons gibt es eine ganze Kette von Techniken und Möglichkeiten die_den einzelnen Surfer_innen von anderen zu unterscheiden. Glücklicherweise haben nur weniger Institutionen die Möglichkeiten die auf versprengten Servern gespeicherten Spuren zusammenzuführen. Der Vortrag versucht einen Überblick über die Technologien zur Internetnutzungs- und -verhaltenskontrolle zu vermitteln und Abwehrmöglichkeiten vorzustellen. Auch für Anfänger_innen und Windows-Nutzer_innen geeignet! Paranoia keine Teilnahmebedingung!
Flyer designen mit Scribus
Du willst eigene Flyer für die nächste Demo oder Oma’s Geburtstagsparty designen - und es soll auch noch besonders schick aussehen? Der Workshop zeigt dir die Basics im Umgang mit dem freien Desktop-Publishing-Programm „Scribus“. Dieses dient der professionellen Erstellung von Layouts unter Linux-, MacOS oder Windows. Scribus unterstützt eine Vielzahl von Funktionen, die für professionelle Druckvorlagen benötigt werden. Dazu zählen Farbmanagement, Farbseparation durch CMYK-Ausgabe, PDFs nach PDF/X-3 Standard, PDF-Import, Tabellen und Vektorzeichnungen.
Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .
Einführung in die Festplattenverschlüsselung
Sensible Daten hat jede_r auf dem eigenen Computer gespeichert. Gründe, diese abzusichern, gibt es viele: Partygäste, die gerne mal über private Emails herfallen, liegengelassene oder gestohlene Laptops, die mehr preisgeben, als man Facebook je anvertrauen würde, unangenehme Hausbesuche, etc. Vielen ist dies gar nicht bewusst oder egal, aber immer mehr fassen den Wunsch, ihre Daten zu verschlüsseln und so ihre Privatsphäre zu schützen. Umgesetzt wird dieser gute Vorsatz leider nur selten, weil die Verschlüsselungstools aufgrund ihrer Funktionsflut und den neuen Begriffen ohne kurze Einführung nur schwer verständlich sind. Dieser Vortrag soll Abhilfe schaffen, indem die praktischen Grundlagen zur Verschlüsselung von Festplatten mit Open Source Lösungen vermittelt werden. Dabei werden die komplette Verschlüsselung der Festplatte (inkl. Betriebssystem), wie auch das Anlegen von „Containern“ (d.h. kleinen, gesicherten Bereichen) und das Verschüsseln einzelner Dateien erläutert. Hierbei wird auf die Betriebssysteme Linux (dm-crypt) und Windows (TrueCrypt) eingegangen. Eigene Computer können natürlich gerne mitgebracht werden, um das Gelernte gemeinsam anzuwenden.
Zum Thema findet ihr ein ausführliches ‘Privacy-Handbuch‘ [06-10-2011] hier.
Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .
Politblogs für alle mit Blogsport und NoBlogs
Ihr braucht eine Website für eure nächste Polit-Kampagne oder wollt der Welt eure Utopien und Gedanken mitteilen? Kein Problem! In dem Workshop werden Tipps und Tricks vermittelt, wie ihr euch einen eigenen, kostenlosen und sicheren Blog z.B. bei Blogsport oder NoBlogs einrichtet und diesen ansprechend gestaltet. Bringt euren Laptop mit und ihr könnt gleich mit dem Aufbau einer eigenen Website loslegen.
Zum Thema findet ihr ein ausführliches ‘Privacy-Handbuch‘ [06-10-2011] hier.
Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .
E-Mails verschlüsseln mit PGP/GnuPG
E-Mail ist heute Alltag. Aber wie steht es mit der Sicherheit? Eine normale E-Mail ist in etwa so sicher wie eine Postkarte. Hinzu kommt, dass die automatisierte Überwachung von E-Mails in vielen Staaten Standard ist. Wie sich ein Stück Privatsphäre zurückerobern lässt, wird hier gezeigt. Die Verschlüsselung von E-Mails ist mittlerweile keine schwarze Magie mehr und lässt sich einfach einrichten. Für den Workshop sind technische Vorkenntnisse nicht notwendig. Auf mitgebrachten Rechnern ist ein installierter und eingerichteter E-Mail-Client (Thunderbird) von Vorteil um anschließend mit GnuPG und Enigmail die Grundlagen für verschlüsselten E-Mail Verkehr zu legen.
Zum Thema findet ihr ein ausführliches ‘Privacy-Handbuch‘ [06-10-2011] hier.
Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .
Workshop im Café P.O.T.: Basisdemokratische Entscheidungsfindung
Wer zum ersten Mal politisch aktiv sein möchte, steht oft vor dem Problem, die Diskussionsprozesse einer Gruppe zu durchschauen und anzunehmen. Mit diesem Workshop wollen wir uns an Anfänger_innen sowie Fortgeschrittene wenden, die etwas mehr über die Möglichkeiten der basisdemokratischen Entscheidungsfindung erfahren möchten bzw. die eigenen Kenntnisse mit anderen diskutieren wollen. Zusammen mit Euch wollen wir besprechen, wie es möglich sein kann, alle Mitglieder einer Gruppe in Entscheidungsprozesse einzubinden und keine_n auszugrenzen.
