Archiv - 'Attac Campus'
Edelweisspiraten
Wikipedia schreibt über den Film: “Edelweisspiraten ist ein Spielfilm von Regisseur Niko von Glasow aus dem Jahr 2001. Er basiert auf den Ereignissen um die Ehrenfelder Gruppe, eine Widerstandsgruppe, die 1944 in Köln-Ehrenfeld aktiv war. [...] Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld lebt eine Gruppe von Arbeiterkindern kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs ihren ganz eigenen Alltag. Die selbsternannten „Edelweißpiraten“ träumen von einer gerechten Welt und sehnen sich nach der unbeschwerten Vergangenheit. Sie rebellieren gegen das Naziregime. Einer von ihnen ist Karl, der sich in die etwas ältere Cilly verliebt hat. Cilly hat zwei Kinder mit Karls älterem Bruder, der im Krieg gefallen ist. Peter, Karls jüngerer Bruder, ist Mitglied der Hitlerjugend, doch als der Vater der Brüder im Krieg fällt, wendet er sich von der Gemeinschaft ab und tritt den Edelweisspiraten bei. Sie lernen den KZ-Häftling Hans Steinbrück kennen und bringen ihn bei Cilly unter. Mit Hans leisten sie verstärkt Widerstand gegen die Nazis, indem sie Juden verstecken und Waffen organisieren. (weiterlesen)
Klimawandel – Klimaschutz: Was getan werden muss, was jeder tun kann und warum es sich lohnt, das Klima zu schützen!
Vortrag der Greenpeacegruppe Essen im Café Campista
Referent: Wolfgang Jahn, Greenpeacegruppe Essen
Dass der Klimawandel längst begonnen hat, leugnet kaum jemand mehr. Was aber muss getan werden, um katastrophale Folgen aufzuhalten? Der Vortrag zeigt Möglichkeiten der Einflussnahme auf Politik und Industrie, sowie Schritte, die jeder einzelne tun kann, um das Klima zu schützen. Aufgezeigt werden Energiesparmaßnahmen, die Wahl richtiger Energiequellen und der Zusammenhang zwischen dem Schutz der Wälder und dem Klimaschutz.
Über die Greenpeace-Gruppe Essen:
Die Greenpeace-Gruppe Essen leistet ehrenamtlich mit Infoständen, witzigen Straßenaktionen, Vorträgen und Lobbygesprächen lokale Unterstützung für die Arbeit der internationalen Organisation Greenpeace. Inhaltlich reicht die Themenpalette von klimaschonender Energieerzeugung über den Erhalt der Urwälder unserer Erde bis hin zu pestizid- und gentechnikfreien Lebensmitteln. Manchmal betreibt die Gruppe verdeckte Recherchen, und gelegentlich auch offene Konfrontation mit Gegnern. Sie ist nicht nur in Essen aktiv, sondern auch in umliegenden Städten des Ruhrgebiets. Angegliedert ist eine Jugendgruppe für engagierte Leute im Alter von ca. 14 – 21 Jahren.
Kontakt: Greenpeace-Gruppe Essen, Girardetstr. 21, 45131 Essen. Tel.: 0201 / 79 88 582. E-Mail: essen@greenpeace.de
Café Campista - Vortrag: Polizeiliche Übergriffe und Gegenstrategien
Das Problem rechtswidriger Gewaltanwendung durch Polizeibeamte ist immer wieder Thema öffentlicher Diskussionen, wie zuletzt in Zusammenhang mit den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Dabei werden derartige Vorkommnisse zumeist als Ausnahme behandelt, obwohl es deutliche Hinweise darauf gibt, dass es sich um keine Einzelfälle handelt, sondern strukturelle Defizite ursächlich sind.
Nachdem das Problem in den vergangenen Jahrzehnten durch Polizei, Gewerkschaften und Verwaltung vor allem ignoriert oder abgestritten wurde, zeigen sich nun Tendenzen in eine andere Richtung.
Fragen, die zur Diskussion gestellt werden könnten: Die Struktur und Umfang rechtswidriger Gewalt durch Polizeibeamte? Umgang der Justiz mit Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte? Strafverfahren gegen Polizeibeamte in der Praxis?
Eine Veranstaltung im Vorfeld des BuKo31-Kongresses (>> www.buko.info/zindex.html) vom 9.-12. Mai 2008 (Pfingsten) in Dortmund.
In Kooperation mit attac campus Bochum und der regionalen BuKo-Vorbereitungsgruppe
Café Campista - Vortrag: 68 und die Arbeiter – StudentenInnen und der Klassenkampf
Sollte auch 1968 nach den Vorstellungen vieler den endgültigen Bruch mit den kapitalistischen Verhältnissen bringen? Wie verhielt sich das revolutionäre Subjekt und ihre Parteien in den Kämpfen des Jahres 1968? Welche Berührungspunkte gab es zwischen Studierende und ArbeiterInnen? Unterstützten sie sich gegenseitig bei Demonstrationen und Wilden Streiks?
ReferentIn: Wolfgang Schaumburg (Sozialforum Bochum)
In Kooperation mit attac campus Bochum und dem GegenMachtKultur-Bündnis
siehe auch: http://rls68.twoday.net/topics/Termine+Bochum/
Café Campista - Film: Das Jahr 01
L’ an 01 - bunt inspiriert von einem Comic (>> www.sami.is.free.fr/gebe) der 68er Zeit, zeigt er eine fiktive Situation, in der nichts mehr in gewohnten Bahnen verläuft: Es gibt keine festen Zeiten mehr, keine Autos, kein Fernsehen, keinen Grund zur Arbeit, dafür viel Zeit zum Reden, Spazierengehen, Singen und Lieben. Eine sehr witzige Mischung aus Reportage und Fiktion, gedanklich beeinflußt von den Idealen der 68er Bewegung und dem laissez faire der Hippies.
Jacques Doillon, 1971, Frankreich, 90 Min, mit Cavanna, Henri Guybert, Romain Bouteille, Cabu, Coluche, Jacques Higelin, Christian Clavier, Gérard Depardieu…
In Kooperation mit attac campus Bochum und dem GegenMachtKultur-Bündnis.
Café Campista - Vortrag: Jugendkultur und Rauschkultur - 40 Jahre repressive Drogenpolitik
Oft genug haben Staat und Unternehmen mit der persönlichen Lebensführung ihrer SteuerzahlerInnen, Maschinenbedienungen und Servicekräfte zu hadern. Sie ernähren sich falsch und treiben zu wenig oder zu riskanten Sport und belasten damit die öffentlichen Kassen. Sie bekommen zu spät oder zu früh zu viele oder zu wenige Kinder oder investieren zu wenig Zeit und Geld in deren Ausbildung. Da und in ähnlich gelagerten Fällen ist – da sind sich alle einig - ein Eingreifen des Staates gefragt.
Ende der 60er rief der Drogenkonsum von Jugendlichen den Staat auf den Plan. Welche Entwicklung war dem vorausgegangen? Wie verhielt sich die Entwicklung subkultureller Rauschkultur der Nachkriegszeit zu den gesellschaftlichen Umbrüchen um „68“?
Unser Referent Axel Otto stellt die Entwicklung subkultureller Rauschkultur in den Zusammenhang von jugendlicher Sozialisation und gesellschaftlichen Umbrüchen.
In Kooperation mit attac campus Bochum und dem GegenMachtKultur-Bündnis
Chile: Neoliberalismus und soziale Gegenwehr
Café Campista lädt am Dienstag, 16. Oktober, 20.00 Uhr, Soziales Zentrum, Rottstraße 31 zu eine Informationsveranstaltung über Chile ein: Auch 18 Jahre nach Ende der Militärdiktatur in Chile wird das Land immer noch stark durch die damaligen gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen bestimmt. Unter der Militärdiktatur waren die Gewerkschaften und die sozialen Bewegungen zerschlagen und viele ihrer Mitglieder ermordet worden. Gleichzeitig wurde von den sog. Chicago-Boys um Milton Friedman die Bedingungen der Militärdiktatur genutzt, um ohne gesellschaftlichen Widerstand eine brutale neoliberale Wirtschaftspolitik durchzusetzen, die als Vorbild für Thatcher, Reagan und Schröder diente. Das was wir in den letzten Jahren an Privatisierung und Sozialabbau in der BRD erleben, ist in Chile unter der Militärdiktatur erprobt worden.
In Chile formieren sich aber auch zunehmend soziale Bewegungen, die sich der neoliberalen Gesellschaftswirklichkeit entgegenstellen. Ein Beispiel war ein großer Streik der SchülerInnen und StudentInnen im vergangenen Jahr.
Pedro Holz hat in der Regierung von Salvador Allende gearbeitet, wurde nach dem Putsch verhaftet und konnte in die BRD fliehen. Hier blieb er mit seiner Familie 15 Jahre im Exil. Die meiste Zeit lebte er in Bochum. 1989 konnte er nach Chile zurückkehren. Er ist z.Z. zu Gast in Bochum und wird über die aktuellen Entwicklungen in Chile berichten.
Globalisierung und Rechtsextremismus
Vortrag mit Alexander Häusler, Arbeitsstelle Neonazismus, FH Düsseldorf, veranstaltet vom Café Campista
„Gegen die kapitalistische one world“- mit diesen und ähnlichen Slogans mobilisiert die extreme Rechte gegen die kapitalistische Globalisierung. Auf Demonstrationen neonazistischer Gruppen sind Transparente zu sehen, auf denen steht: „Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker“ und für „Nationalen Sozialismus“. Spätestens seit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien mobilisiert die extreme Rechte zudem regelmäßig zu Antikriegsaktionen. Die NPD ruft gar auf zum Protest gegen den diesjährigen G8-Gipfel. Wie sind diese Phänomene zu erklären?
In dem Vortrag wird anhand historischer und aktueller Beispiele und Materialien erläutert, was es mit der faschistischen Propaganda gegen das ‚internationale Kapital‘ und für einen „nationalen Sozialismus“ auf sich hat. Es wird aufgezeigt, wie und aus welchen Motiven neofaschistische Gruppen vermeintlich linke Themen zu besetzen versuchen.
Café Campista
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, ab 20 Uhr das Café Campista von Attac Campus.
Café Campista
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, ab 20 Uhr das Café Campista von Attac Campus.
