Die Freie ArbeiterInnen-Union (FAU) ist eine unabhängige, emanzipatorische, kämpferische Gewerkschaft, welche durch ihre Basis direkt Arbeitskämpfe organisiert. Basisarbeit bedeutet in unserem Fall, dass sich Menschen verschiedenster Berufsgruppen (inkl. SchülerInnen/Studierenden) vor Ort zu weitestgehend autonomen Ortsgruppen oder branchenspezifischen Syndikaten zusammenschließen. Somit unterscheidet sich die FAU von “normalen” Gewerkschaften und dem DGB schon allein durch die Abwesenheit von Funktionären. Funktionäre haben nach unserer Meinung eher die Erhaltung und den Ausbau ihrer (machterfüllten) Positionen im Sinn als die Unterstützung unseres Kampfes um soziale (Grund-)Rechte. Desweiteren bedient sich unsere Gewerkschaftsbewegung der syndikalistischen Kampfmethoden der “Direkten Aktion”. Dazu zählen z.B. Streik, Boykott, Sabotage und Arbeit nach Vorschrift.
Aus der Erkenntnis heraus, dass die vorhandenen und historischen Gesellschaften wesentlich auf der ökonomischen Ungleichheit und (folglich) sozialen Unterdrückung und Ausbeutung der unteren Klassen durch die Elite begründet sind, lehnen wir als AnarchistInnen jegliche Form von Machtausübung des Menschen über den Menschen ab. In unserem konkreten Fall bezieht sich das vor allem auf Gewerkschaftsfunktionäre und Vorgesetzte, im weitesten Sinne aber auch auf die PolitikerInnen und ihren Staat.
Der Kapitalismus ist die (all-)gegenwärtige Ausformung eines ökonomischen Machtgefälles, dessen weltweite Etablierung schon seit mehr als einem Jahrhundert im Gange ist und die Kluft zwischen den Massen der Armen und Prekarisierten und der kleinen Minderheit einer reichen Elite immer weiter aufreißt. Deswegen sehen wir es als unsere Aufgabe, uns gegen diese Entwicklung weltweit zu vernetzen, um eine soziale Globalisierung durchzusetzen und uns in internationalen Arbeitskämpfen zu solidarisieren. Letzteres geschieht durch die Internationale ArbeiterInnen-Assoziation (IAA).
Bedarf nach einem radikalen Paradigmenwechsel im Arbeitskampf gibt es unserer Meinung nach seit vielen Jahren! Mit den sich abzeichnenden Folgen der ökonomischen Globalisierung erhält auch hierzulande ihre Fratze - allgemein “Sozialabbau” genannt - immer schärfere Konturen. Die Einführung des “ALG II” im Zuge der “Hartz”-Gesetze und der “Agenda 2010″, flächendeckend drohende Studiengebühren, steigende Lebenshaltungskosten und gleichzeitig sinkende Lebensqualität für Erwerbslose und ihre Familien sind nur einige Beispiele für die ungerechte Verteilung der Früchte in einer der reichsten, “fortschrittlichsten” Industrienationen der Welt.
Findet erstmal nicht mehr statt:
Was ist das Café Noir-Rouge/Schwarz-Roter Tresen?
Die FAU-Ortsgruppe Dortmund (die sich zu einem Großteil aus BochumerInnen zusammensetzt!) hat sich aufgrund von vorhandener und steigender Nachfrage vor ein paar Monaten dazu entschieden, innerhalb des Sozialen Zentrums für Präsenz in Bochum zu sorgen, und betätigt sich in Form monatlich stattfindender Thekenabende als Geburtshelferin einer potentiellen OG Bochum - und natürlich der sozialen Revolution
Geöffnet ist an jedem 3. Donnerstag im Monat, ab 19 h.
Für vegane VoKü ist gesorgt!
Also, schnupper’ doch mal rein!