Archiv - November 2011

Mittwoch 23.11.11, 10:10 Uhr
Freitag, 25. November 2011, 19:30 Uhr
Transnationales Aktionsbündnis Bochum/Dortmund [TAB]

Zweitausend Kilometer für Bewegungsfreiheit - Für das Recht zu gehen und für das Recht zu bleiben

Berichte von Aktivisten über die Bamako-Dakar-Karawane vom 27.01. bis 06.02.2011.

Durch der arabischen Frühling und den Krieg in Lybien rückt die Lage von Flüchtlinge und Migrant_innen in Nordafrika und damit das EU-Migrationsregime mit seinen tödlichen Folgen in das Licht der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die weit vor die Grenzen Europas vorverlegte Migrationskontrolle. In diesem Konzept übernehmen nordafrikanische Transit-Staaten die Rolle der „Torwächter“ für die EU.

Das Besondere der Karawane war nicht allein diese politische Reise von 200 Afrikaner_innen durch Afrika, son­dern die Teilnahme von 50 Aktivist_innen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und  Migrant_innen da­bei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschiebe-Regime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten. (weiterlesen)

Mittwoch 23.11.11, 10:09 Uhr
Freitag, 02. Dezember 2011, 19:30 Uhr

Ägypten: Nach der Revolution ist vor der Revolution? - Zwei Besucher berichten

Eine Talkrunde von attac Bochum

Die ägyptische Revolution im Februar 2011 ist die zweite erfolgreiche arabische Revolution gegen despotische Machthaber. Das demokratische und solidarische Geschehen auf dem Tahrir-Platz war Inspiration für viele darauf folgende Proteste in verschiedenen Ländern, einschließlich der aktuellen Occupy-Bewegung. Nach Mubarak haben jetzt die Militärs das sagen. Und gegen ihre Macht gehen die Menschen nun wieder auf die Straßen, es gibt wieder Verletzte und Tote. Während das Militär Teil der alten Struktur ist, wirbt die Gemeinschaft der Muslimbrüder mit neuen. Damit verbinden viele Befürchtungen vor neuen, antisemitischen Gottesstaaten und vor dem Verlust gerade erkämpfter
Freiheitsrechte.

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Mittwoch 23.11.11, 10:05 Uhr
Samstag, 03. Dezember 2011, 18:00 Uhr
Café P.O.T. :: do-it-yourself workshop ::

Anonym im Internet mit Tor und VPN

In Zeiten einer drohenden totalen Netzüberwachung ist Verschlüsselung des Datenverkehrs alleine nicht mehr ausreichend. Obwohl die so genannte Vorratsdatenspeicherung (in ihrer bisherigen Umsetzung) im März 2010 vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde, ist es IT- und TK-Providern weiterhin erlaubt, Verbindungsdaten bis zu 80 Tage lang zu speichern. Bei Bedarf, d.h. richterlicher Anordnung, ist auch eine weitergehende Überwachung z.B. von politisch-sozialen Netzwerke über einen längeren Zeitraum möglich. Dies erlaubt es den Behörden unter dem Deckmantel der Gefahrenabwehr etwa detaillierte Kommunikationsprofile („wer-mit-wem“) zu erstellen.

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Mittwoch 23.11.11, 10:04 Uhr
Samstag, 03. Dezember 2011, 20:00 Uhr
Café P.O.T. :: Vortrag & Diskussion ::

Internetnutzungs- und -verhaltenskontrolle im Web 2.0

Das Web2.0 setzt auf Personalisierung. Mit kryptischem Namen und unkenntlichem Foto wird die Kommunikation bei Facebook schwierig. Google verbietet sogar die pseudonyme Nutzung. Aber auch andere Werbetreibende und nicht zuletzt diverse Innenminister_innen wüssten gerne wer, was, wo im Netz macht. Seit einiger Zeit ist es nicht mehr damit getan einen Proxy zwischen zu schalten und sich einen neuen Namen auszudenken um die Anonymität im Internet genießen zu können. Sei das Ziel nun die halb-legale Kino.to alternativen, das unbemerkte Stalken in Netzwerken oder die Revolutionskoordination. Neben (Super-)Cookies, Browser und Like-Buttons gibt es eine ganze Kette von Techniken und Möglichkeiten die_den einzelnen Surfer_innen von anderen zu unterscheiden. Glücklicherweise haben nur weniger Institutionen die Möglichkeiten die auf versprengten Servern gespeicherten Spuren zusammenzuführen. Der Vortrag versucht einen Überblick über die Technologien zur Internetnutzungs- und -verhaltenskontrolle zu vermitteln und Abwehrmöglichkeiten vorzustellen. Auch für Anfänger_innen und Windows-Nutzer_innen geeignet! Paranoia keine Teilnahmebedingung!

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Mittwoch 23.11.11, 10:03 Uhr
Donnerstag, 8.Dezember, 19.00 Uhr
Filme gegen den Krieg in der Bochumer Geschichtswerkstatt:

“The war game”

“The war game” war der bekannteste Film des Regisseurs und Schriftstellers Peter Watkins. Dieser Film wurde 1966 von BBC produziert und ist fiktive Reportage über einen Atombenangriff auf englische Städte und über seine schrecklichen Auswirkungen auf die Bevölkerung. Im englischen Fernsehen wurde dieser Film damals nicht ausgestrahlt, weil er inoffiziellen Berichten zufolge einen bedeutenden Einfluss auf die Haltung der Bevölkerung gegenüber der Politik der atomaren Abschreckung haben könnte. Erst 1985 wurde er im Fernsehen ausgestrahlt.

Weitere Informationen zu Peter Watkins findet ihr hier.

Mittwoch 23.11.11, 10:02 Uhr
Samstag, 10. Dezember 2011, 16:00 Uhr
Café P.O.T. :: do-it-yourself workshop ::

Flyer designen mit Scribus

Du willst eigene Flyer für die nächste Demo oder Oma’s Geburtstagsparty designen - und es soll auch noch besonders schick aussehen? Der Workshop zeigt dir die Basics im Umgang mit dem freien Desktop-Publishing-Programm „Scribus“. Dieses dient der professionellen Erstellung von Layouts unter Linux-, MacOS oder Windows. Scribus unterstützt eine Vielzahl von Funktionen, die für professionelle Druckvorlagen benötigt werden. Dazu zählen Farbmanagement, Farbseparation durch CMYK-Ausgabe, PDFs nach PDF/X-3 Standard, PDF-Import, Tabellen und Vektorzeichnungen.

Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .

Mittwoch 23.11.11, 10:00 Uhr
Donnerstag, 15.Dezember, 19.00 Uhr
Filme gegen den Krieg in der Bochumer Geschichtswerkstatt:

“Culloden”

“Culloden” ist ein Film der BBC über die Schlacht bei Culloden (1746) aus dem Jahre 1964. Culloden war der erste Film von Peter Watkins und ist ein als fiktive Reportage gestalteter über eine Schlacht zwischen Engländern und Schotten. In diesem Film nimmt Peter Watkins Elemente seiner zwei Jahre später entstanden Produktion “The war game” vorweg.

Weitere Informationen zu Peter Watkins findet ihr hier.

Dienstag 01.11.11, 10:12 Uhr
Mittwoch, 09.November – Sonntag, 13.November 2011
Studienreise mit der Bochumer Geschichtswerkstatt:

Geschichte des Widerstandes gegen Atomanlagen im Wendland

Während unserer Exkursion wollen wir mit ZeitzeugInnen sprechen, mit Menschen, die sich im Jahr 1980  an der Gründung der „Freien Republik Wendland“ beteiligten und die heute noch für den Widerstand gegen die Atomanlagen im Wendland und gegen die Castor-Transporte verantwortlich sind. Ferner werden wir das Museum Wustrow in Wustrow und das Rundlingsmuseum in Küsten besuchen, um uns über die Geschichte des Wendlandes zu informieren.

Das aktuelle Programm im PDF-Format findet ihr hier.

Veranstalter: Anti-Atomplenum Bochum, Bochumer Geschichtswerkstatt und Ludwig-Quidde-Forum
Unterkunft: in einem Tagungshaus im Wendland
Kosten: ca. 200 Euro (Übernachtung und Verpflegung) + Anreise
Anmeldung erbeten bis zum  30.September 2011 unter: geschichtswerkstatt[at]bo-alternativ.de

Dienstag 01.11.11, 10:09 Uhr
Freitag, 11. November 2011, 20:00 Uhr
BINGO-Crew trifft Schlager:

Kommt zur Molotow-Cocktail-Party!

in der EntflammBAR

(Dietmar Schönherr)

Der Tag ist vorüber, die Menschen sind müde
Doch viele gehen nicht gleich nach Haus
Denn drüben klingt aus einer offenen Türe
Musik auf den Gehsteig hinaus

Die kleine Kneipe in unserer Straße
Da wo das Leben noch lebeswert ist
Dort in der Kneipe in unserer Straße
Da fragt Dich keiner was Du hast oder bist

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Dienstag 01.11.11, 10:08 Uhr
Samstag, 12. November 2011, 18:00 Uhr
Café P.O.T. :: do-it-yourself workshop ::

Einführung in die Festplattenverschlüsselung

Sensible Daten hat jede_r auf dem eigenen Computer gespeichert. Gründe, diese abzusichern, gibt es viele: Partygäste, die gerne mal über private Emails herfallen, liegengelassene oder gestohlene Laptops, die mehr preisgeben, als man Facebook je anvertrauen würde, unangenehme Hausbesuche, etc. Vielen ist dies gar nicht bewusst oder egal, aber immer mehr fassen den Wunsch, ihre Daten zu verschlüsseln und so ihre Privatsphäre zu schützen. Umgesetzt wird dieser gute Vorsatz leider nur selten, weil die Verschlüsselungstools aufgrund ihrer Funktionsflut und den neuen Begriffen ohne kurze Einführung nur schwer verständlich sind. Dieser Vortrag soll Abhilfe schaffen, indem die praktischen Grundlagen zur Verschlüsselung von Festplatten mit Open Source Lösungen vermittelt werden. Dabei werden die komplette Verschlüsselung der Festplatte (inkl. Betriebssystem), wie auch das Anlegen von „Containern“ (d.h. kleinen, gesicherten Bereichen) und das Verschüsseln einzelner Dateien erläutert. Hierbei wird auf die Betriebssysteme Linux (dm-crypt) und Windows (TrueCrypt) eingegangen. Eigene Computer können natürlich gerne mitgebracht werden, um das Gelernte gemeinsam anzuwenden.

Zum Thema findet ihr ein ausführliches ‘Privacy-Handbuch‘ [06-10-2011] hier.

Aktuelle Hinweise zur ‘Skill Sharing’ Reihe im Café P.O.T. gibt’s hier .