Archiv - September 2011
Die Militarisierung Mexikos
Eine Informationsveranstaltung und eine Filmpräsentation der Gruppe Fracción Autonoma del Ejercito Zapatista (FAEZ) im Cafe P.O.T. .
Am Samstag den 24. und Sonntag den 25. September möchte die Gruppe FAEZ (Fracción Autonoma del Ejercito Zapatista) an zwei Veranstaltungstagen auf das Problem der Militarisierung Mexikos und die damit verbundenen Repressionen aufmerksam machen.
Hierzu findet am Samstag um 20 Uhr ein Vortrag zum Thema statt und am Sonntag um 20 Uhr wird der Film, „Romper el Cerco“ (48 Minuten, spanisch mit dt. Untertitel) gezeigt.
Dieser Film macht deutlich was Repression in Mexiko bedeutet: Brutale Gewalt und Straffreiheit für die staatlichen Repressionsorgane und das manipulative Vorgehen der Massenmedien.
Tod@s a la calle! Die Bildungsproteste in Chile und der Aufstand gegen das neoliberale System
Seit Juni protestieren in Chile Studierende und SchülerInnen für eine umfassende Reform des neoliberalen, ungerechten chilenischen Bildungssystems. Der Protest wurde zur Massenbewegung, die Hunderttausende auf die Straße bringt und die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung hat. Es schließen sich mehr und mehr aktiv an und machen ihrem lang angestauten Unmut über die miesen sozialen Verhältnisse im neoliberalen Chile Luft. Trotz der extremen Repression mit dem traurigen Höhepunkt der Erschießung eines Jugendlichen, scheint die Bewegung nicht zu stoppen.
Wie begann alles und wie verliefen die Proteste bis jetzt? Was sind die Hintergründe? Und welche gesellschaftliche Bedeutung hat die Bewegung? Um diese und weitere Fragen geht es in der Veranstaltung.
Einladung zur 8. Vollversammlung für autonome Politik in NRW
Am Samstag, den 24. September 2011 findet ab 12.00 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum die achte NRW-weite Vollversammlung für autonome Politik (AVV-NRW) statt. Seit nunmehr einem Jahr hat diese den Anspruch, ein Forum bieten, in dem Erfahrungen ausgetauscht und auch kritische Auseinandersetzungen solidarisch auf gemeinsamer politischer Grundlage geführt werden können. (weiterlesen)
Geschlafen wird am Monatsende
Der notstand lädt zu einer Lesung und Diskussion mit Jochen Dieckmann: Schlaflose Nächte, ständige Hetze, Gesetzesverstöße, Verkehrsgefährdung in erschreckendem Ausmaß, schlechte Bezahlung - das ist die Realität für Trucker. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal, die Speditionen agieren nicht selten an der Grenze zur Kriminalität, häufig darüber hinaus. Jochen Dieckmann, selbst ehemaliger Trucker, erzählt haarsträubende, unfassbare Geschichten von den Straßen Europas.
Jochen Dieckmann hat als Fernfahrer jahrelang Sinnvolles und Sinnloses über Europas Straßen transportiert: 24 Tonnen Altpapier von Hamburg nach Bordeaux, Leerfahrten von Rouen nach Istanbul, Schnittblumen vom holländischen Aalsmeer ins andalusische Jerez de la Frontera und als Rückladung Schnittblumen von Jerez nach Aalsmeer. Gefährlicher für uns alle ist aber, dass Trucker gezwungen werden, wesentlich länger zu fahren, als eigentlich erlaubt - Manipulation und Korruption gehören zum Tagesgeschäft vieler Speditionen. Dieckmann packt aus, gibt dabei aber auch persönlichen Schicksalen eine Stimme. Ein gesellschaftliches Portrait des facettenreichen Europa, ein Blick „von unten” auf unser Wirtschaftssystem!
Über den Autor
Jochen Dieckmann, geboren 1959, jobbte seit seinem 18. Lebensjahr als LKW-Fahrer mit Zielen wie Türkei oder sozialistische Ostblockländer. Ende der Achtziger schulte er um zum Journalisten und arbeitete mehrere Jahre für den Hessischen Rundfunk. Als er arbeitslos wurde, fuhr er für eine niederländische Spedition wieder LKW quer durch Europa und bis nach Nordafrika. (weiterlesen)

