Archiv - Februar 2011
Geschichte der Umsonstladenbewegung und des KostNixLadens Bochum
KostNixLaden im Sozialen Zentrum Bochum
Wir laden ein !
Sonntag, den 20.02.2011
20:30 Uhr
(nach FoodNotBombs und
dem KostNix-Sonntag)
Vortrag
und Diskussion
zur Geschichte der Umsonstladen-
bewegung und des KostNixLadens
Bochum
Geht mit uns auf eine spannende Reise
zu den Ursprüngen der Umsonstläden !
Incl. Tipps für Menschen, die selbst Umsonst-
läden in ihrer Nähe machen wollen
Veranstalter/in:
KostNixLaden im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstr. 2, 44791 Bochum kostnixladen@web.de
Freitag, 11. Februar, 20.00 Uhr
Schwarz-roter Tresen:
Vortrag: Mexikanische Zustände
Vor einer Weile fragte sich die asj: “Was ist da eigentlich los in Mexico?” und schickte einen Genossen aus NRW einen halbes Jahr los um genau das herauszufinden. Aus seinen Erfahrungen und Recherchen wird er deshalb einen Abend lang berichten. Es erwartet euch ein Vortrag über die Menschen in Chiapas mit interessanten Einblicken in eine nicht ganz andere Welt.
Buchvorstellung “Perspektiven Autonomer Politik”
Mitglieder des HerausgeberInnenkollektivs werden ihre Motivationen für das Projekt und die damit verbundenen Hoffnungen darlegen, einen Überblick über den Inhalt geben und einzelne, ausgewählte Themenbereiche vertiefen. Vor allem aber soll viel Raum sein zu diskutieren und sich auszutauschen! Zum Buch: Der „ak wantok“ hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: »Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und Internet-Foren. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen.«
Ubuntu Installationsparty
Nie mehr auf kommerzielle Software angewiesen sein? Nie mehr Viren einfangen? Nie mehr von einer Computerfirma bevormundet werden? Dann ist Linux die Lösung für dich.
Betriebssysteme wie Windows oder MacOS X sind weder frei noch offen. Benutzer_innen sind an die Entwicklungen der Großfirmen gebunden und können weder Einsicht in die eigentlichen Funktionen nehmen, noch diese mitbestimmen. Anwendungen um Standardaufgaben wie Briefe schreiben, PDF-Dokumente zu erstellen oder Backups auf DVDs zu brennen, verlangen nach weiterer Bezahlsoftware. Die schiere Notwendigkeit bereits für die Entwicklung von Freier Software für kommerzielle Betriebssystem eine Entwicklungsumgebungen kaufen zu müssen, verlangt nach anderen Finazierungsmitteln, so, dass z.B. Instant-Messanger auf Werbebanner in den Anwendungen setzen. Das fehlen eines „Zweiten Blicks” auf die Softwarequellen ermöglicht unter anderem den unbemerkten Einbau von Überwachungsmitteln durch die Hersteller, ohne dass mensch etwas dagegen unternehmen kann. Ob dies nun für eine angeblich schnellere Fehlerentdeckung oder aus rein werbetechnischen Maßnahmen (Direktmarketing) geschieht, spielt keine Rolle - User_innen wird so oder so die Möglichkeit zum selbstbestimmten Umgang mit ihren Daten genommen.
Als Alternative bietet sich freie Software und freie Betriebssysteme an, welche allen User_innen einerseits die volle Einsicht in die Funktionalität bietet und ihnen anderseits die Entscheidungsmacht (zurück-)gibt. Durch die offene Entwicklung ist eine Vielfalt von Programmen entstanden, die kommerziellen Programmen in Nichts nachstehen und anfänglich zwar ungewohnt erscheinen, deren hilfreiche Funktionen aber schnell erkannt werden.
Das Labor unterstützt dich bei der Installation von Ubuntu Linux auf deinem Computer und zeigen dir alle gängigen Programme und Arbeitsschritte. Dabei legen wir starken Wert darauf, dass deine bereits vorhandenen Dokumente weiterhin benutzbar sind und erstellen mit dir zusammen auch ein Backup deiner Daten. Auch ist es uns wichtig, dass nach der Installation deine Daten in verschlüsselter Form vorliegen, deren Passwort zur Entschlüsselung nur du kennst.
Dieser Workshop ist ideal für dich, wenn du schon jetzt weißt, dass du auf kommerzielle Software verzichten willst und dich nur die Angst um deine Daten von einem Umstieg zu Linux abhält.
Wichtig: Falls du kein Notebook, sondern einen vollwertigen PC mitbringst, wäre es nett, wenn du dich vorher einmal bei info@das-labor.org meldest - dann haben wir mehr Übersicht über die benötigten Platz-Resourcen.


