Archiv - Januar 2010

Freitag 29.01.10, 14:15 Uhr
Sonntags, 7. Februar, 21. Februar, 7. März 2009, jeweils 20.30 Uhr
KostNixLaden präsentiert:

Erwerbsarbeitskritische Filmreihe

Der KostNixLaden (mit freundlicher Unterstützung von Food Not Bombs) präsentiert in den kommenden Wochen eine erwerbsarbeitskritische Filmreihe. Los geht es am Sonntag, den 7.2. mit dem Spielfilm “It’s a Free World” von Ken Loach. Der Regisseur zeichnet die Karriere einer Unternehmerin in einer von Männern dominierten Leiharbeitsbranche nach, und wie sie durch Konkurrenzdruck und eigene Gier immer mehr Skrupel verliert. Am So., den 21.2. untersucht die Filmemacherin Eva Stotz in ihrem Debut “Sollbruchstelle”, welches Verhältnis wir zur Arbeit an sich haben und unsere Erwerbsbiographien kennzeichnet. Den Abschluss der Reihe am 7.3. bildet das klassische Filmwerk “Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?”, das vom proletarischen Leben und Leiden im Berlin der Weimarer Republik in der Wirtschaftskrise erzählt.

Freitag 22.01.10, 16:54 Uhr
Mittwoch, 27. Januar 2010, 18.00 Uhr

Demo-Training mit Linksjugend solid Bochum

Linksjugend solid Bochum lädt anläßlich der Gegenaktionen gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden zum Demo-Training ein. Es werden eigene Referenten über die Demo Taktiken und Referenten der Roten Hilfe zu hören sein, die über Verhalten auf Demos und Reprssionen sprechen werden. Foot not Bombs ist angefragt, so das auch für das leibliche Wohl gesorgt sein wird. Ebenfalls können wir euch Bustickets nach Dresden für 15 Euro anbeiten (für Schüler,Studenten und Erwerbslose). Interessierte sind herzlich eingeladen zum besseren Kennenlernen und um eine evtl. spätere Zusammenarbeit koordinieren zu können .

Freitag 22.01.10, 16:41 Uhr
Dienstag, 26. Januar 2010, 19.30 Uhr

Treffen AG Kritische Kulturhauptstadt

Die Kulturhauptstadt ist gestartet. Sie wurde ordentlich bejubelt aber auch belächelt angesichts der Ruhrgebietsfolklore zur Eröffnung. Besonders überregionale Medien stellten Fragen die auch in unserer Diskussion eine Rolle spielten: Kann die “Kreativwirtschaft” als Urbanisierungsmaschine funktionieren? Und steht die Kultur in den unterfinanzierten Kommunen des Ruhrgebiets, wenn Schaumparty 2011 zuende ist, nicht mit noch viel nasseren Füßen da, als sie ohnehin schon hat? Die Themen für unser Treffen sind:

1.) Kurze Berichte von der Kulturhauptstadteröffnung auf Zollverein

2.) Resolution/Manifest der “Kreativen” zur Kulturhauptstadt

3.) Euromayday

4.) Vernetzung, neue Kontakte und weitere Ideen

Beste Grüße von der AG Kritische Kulturhauptstadt

Dienstag 19.01.10, 19:24 Uhr
Freitag, 29. Januar 2010, ab 20.00 Uhr

Wir sind dann mal singen…..

oder: was die in Köln können, können wir auch

Gemeinsames Einsingen in den diesjährigen Karneval, Grundlagensingen & persönliche Bestenliste (recht kölschlastig)

in der entflammBAR.

Texte und Musik sind vorhanden!

Montag 18.01.10, 09:44 Uhr
Montag, 25. Januar 2010, 19.00 Uhr

Sozialforum will Zähne zeigen

Harte Zeiten stehen bevor – da will auch das Sozialforum Zähne zeigen. Ein Anfang wurde gemacht mit dem „Wiederbelebungstreffen“ Anfang Januar. Etliche langjährig Aktive fanden sich zusammen. In Erwartung rigider Einschränkungen im Sozialbereich und zunehmender Belastungen der Bevölkerung durch steigende Steuern und Sozialabgaben ist das Bedürfnis groß, die Gegenwehr zu organisieren.
Koordinierung des Widerstandes

Den Menschen in Deutschland stehen harte Zeiten bevor: die Kosten der Krise sollen ihnen auferlegt werden. Nach der NRW-Wahl wird es wohl “zur Sache” kommen. Da wäre es gut, wenn wir gut aufgestellt wären, inhaltlich wie organisatorisch, und gut vernetzt wären. Punktuelle Aktivitäten wie zum Sozialticket und zum Hartz IV- Sanktionsmoratorium werden nicht reichen. Neben der Beteiligung an überregionalen Planungen sind Konzepte gefragt, wie klar gemacht werden kann, dass Erwerbstätige und Erwerbslose, ErzieherInnen und Kinder/SchülerInnen/Studierende aus den gleichen Gründen niedergemacht werden und wie der Unmut in der Bevölkerung gebündelt werden kann. (weiterlesen)

Samstag 16.01.10, 04:52 Uhr
Montag, 1. Februar 2010, 19.00 Uhr
Diskussionsveranstaltung des Bochumer Sozialforums

Die Auseinandersetzungen um Opel und die Alternativen der Linken…

Referent: Wolfgang Schaumberg (GoG)

Opel scheint gerettet - die Belegschaften nicht! Allein in Bochum will GM so viele Jobs vernichten wie zuletzt Nokia: 2.000 Arbeitsplätze sollen demnächst in und um die Bochumer Opel-Werke wegfallen, in ganz Europa sind es fast 10.000 Stellen. Nach IG Metall- und Betriebsratsankündigung soll alles „sozialverträglich” ablaufen, samt neuen Verzichtsvereinbarungen….
Gibt es keinen Widerstand der Belegschaften? Wie sieht ihre Lage in Bochum aus? Welche Rolle spielen die Betriebsräte, die IG Metall sowie die innerbetriebliche Opposition?
Die Krisenentwicklung fordert nicht nur zur kurzfristigen Existenzsicherung heraus: Linke haben versucht, Alternativen wie Produktkonversion und Vergesellschaftung der Produktion in die Debatte zu bringen. Warum waren diese Vorstöße bisher so erfolglos?
Zum Referenten: Wolfgang Schaumberg arbeitete 30 Jahre lang bei Opel in Bochum, war 25 Jahre Betriebsratsmitglied und ist u.a. weiterhin aktiv in der Opel-Betriebsgruppe GoG -Gegenwehr ohne Grenzen

Mittwoch 13.01.10, 08:17 Uhr
Donnerstag, den 14. Januar 2010, 19:30 Uhr
Kommunistische Gruppe Bochum lädt zum Vortrag:

FIKTIVES KAPITAL & REALE KRISE - REALER KAPITALISMUS & FIKTIVE LÖSUNGEN

Die gegenwärtige Krise ist die Rückkehr totgesagten Krisen, die an den Fundamenten der kapitalistischen Gesellschaft rütteln und deren Ausbruch durch die keynesianische Politik verschoben aber nicht verhindert wurde. Der Vorschlag, das Einkommen der »Bürger« zu erhöhen, um die Krise zu überwinden, geht von der prinzipiellen Interessenkompatibilität zwischen Kapital und Arbeit aus. Es gilt aber den Zusammenhang zwischen der Dynamik der Kapitalakkumulation, der Staatsverschuldung und der Rolle des fiktiven Kapitals zu durchleuchten. Die Staaten haben die Aufgabe, erstens das System der Ökonomie zu retten und zweitens den sozialen Frieden zu bewahren, offene Revolten zu verhindern. Die gigantischen
Konjunkturpakete bereiten gleichzeitig den Boden für die Krise von morgen. Für Kommunisten ist das Verhältnis zwischen Krise und Klassenkampf von zentraler Bedeutung. Das System der Lohnarbeit ist nicht unbedingt am Ende. Dennoch müssen die Fragen nach den revolutionären Potentialen, die in der Entwicklung der Krise stecken, und die nach der Stoßrichtung für eine kommunistische Intervention in die sozialen Konflikte, die im Verlauf des Krisenablaufs zu erwarten sind, gestellt werden.
Zum Thema spricht ein Genosse der >Freudinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft<.