OpenScreening: “Das Antirassismus- und Klima-Camp Hamburg 2008″
Mitte August 2008 war es soweit: Antirassismus- und Klima-Camp schlugen ihre Zelte auf, um mehrere Tausend AktivistInnen aus unterschiedlichsten politischen Zusammenhängen und Ländern zu begrüßen. Die Vorgeschichten der beiden Camps, die sich als selbstorganisiert, basisdemokratisch und hierarchiefrei verstehen, sind sehr verschieden.
Während die antirassistische Bewegung hierzulande auf eine über zwanzigjährige Geschichte zurückblicken kann, formiert sich in Deutschland der Widerstand gegen die herrschende Klimapolitik noch. Sowird das bundesweit erste Klimacamp als wichtiger Schritt gesehen, um eine linke Position im Klimadiskurs zu entwickeln und sichtbar zu machen.
Es gab zwar getrennte Vorbereitungsgruppen, doch waren Infrastruktur, Workshops, Demonstrationen und Aktionen eng aufeinander abgestimmt - einschließlich der verschiedenen Themenbereiche. In diesen sollen Forderungen nach globaler Bewegungsfreiheit und ökologischer Gerechtigkeit Ausdruck verliehen werden, um die transnationale Organisierung von unten zu stärken und so zu einer solidarischeren Welt beizutragen.
Das Filmteam begleitete die AktivistInnen und DemonstrantInnen während der verschiedenen Protesttage und liefert anhand von Einführungstexten und Redebeiträgen einen Einblick in die Forderungen und Ziele der Bewegung.
Videogruppe im SZ: Die Klimacamp-Vorführung ist die erste der neuen Videogruppe im SZ. In Zukunft werden wir an jedem ersten Samstag im Monat einen Hauptfilm und weitere Kurzfilme zeigen. Angedacht ist dabei an Dokus von Aktionen oder Trailer für kommende Termine, aber auch interessantes und absurders von den bekannten Videoplattformen. Bringt auch selber Produziertes mit. Dabei soll da Prinzip des OpenScreening gelten. Die Videogruppe sucht natürlich nach Leuten, die dabei mitmachen wollen.
Meldet Euch über den allgemeinen SZ-Kontakt bei uns.

