SZ-Veranstaltungsschwerpunkt vom 28. April-05. Mai

Atomkraft, Kohle und Emissionshandel - nein danke!

Linke Perspektiven auf Energie- und Klimapolitik

Die Klimadebatte hat ja angesichts der ökologischen “Krise” zunehmend Aufwind. Kyoto-Protokoll und “Klimaziele”, die mittels Emissionshandels erreicht werden sollen und “grüner Kapitalismus” mit der Wachstumsbranche “Green Economy” auf der einen Seite und der Bau von Kohlekraftwerken und die Renaissance der Atomkraft auf der anderen Seite.
Keine vernünftigen Perspektiven nirgends in Sachen Klimapolitik? Doch! Es gibt sie, die linke Kritik an der herrschenden Energie- und Klimapolitik! Wir möchten mit einer Reihe von drei Veranstaltungen konkret aufzeigen, wie die “Rettungspläne” von Politik und Wirtschaft mehr die Wirtschaft retten als das Klima, wie sich Atom-Konzerne Wege aus dem so genannten Atomausstieg bahnen, welche emanzipatorischen Perspektiven es gibt und wie der Stand Bewegung ist:
Am 28.04. startet die Reihe mit der Veranstaltung “Gegen grünen Kapitalismus — für ein ganz anderes Klima”, bei der Alexis Passadakis (Attac-Koordinierungskreis, Berlin) eine grundsätzliche Kritik am hegemonialen Klimadiskurs und an klimapolitischen Strategien ausformuliert und emanzipatorische Ansätze zur Klimapolitik sowie einen Blick auf Protest-Bewegungen eröffnet. Im Rahmen der neuen politischen Filmreihe (jeden 1. Samstag im Monat) wird am 02. Mai ein Film über das Klimacamp 2008 in Hamburg gezeigt, von welchem beispielsweise die Besetzung des Braunkohlekraftwerks in Moorburg ausging. Am 05. Mai wird Knud Vöcking von der NGO “urgewald” in einem Vortrag zeigen, wie der RWE-Konzern beispielsweise mit der Beteiligung am Bau von Atomkraftwerken in Bulgarien dafür sorgt, dass die Gefahr atomarer Verseuchung auch weiterhin nachhaltig verbreitet wird und wie er mit der Erweiterung von Braunkohlekraftwerken kräftig am Klimawandel mitarbeitet.
Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen!