Archiv - März 2009

Dienstag 31.03.09, 08:40 Uhr
Ab 9. April 2009, jeden Donnerstag ab 20 Uhr
- „Welche Nationalität haben Sie? - „Ich bin Trinker.“ - „… und das macht Sie zu einem Weltbürger!“

Neues Café der KommunistischenGruppeBochum

Auf der Homepage der KommunistischenGruppeBochum lautet die Ankündigung wie folgt: “Bei gemütlicher Atmosphäre mit diversen Getränken habt ihr die Möglichkeit euch mit uns über linksradikale Politik auszutauschen, zu diskutieren oder einfach in Ruhe bei netter Musik mit uns zu trinken, feiern und Spaß zu haben. Auch interessierte Leute, die noch nicht in der „Szene“ aktiv sind und sich einfach mal informieren wollen, was in Bochum so geht, sind herzlich willkommen.

Von Zeit zu Zeit wird auch ein inhaltliches Rahmenprogramm wie Filme, Vorträge und Diskussionsrunden angeboten, also haltet nach aktuellen Ankündigungen Ausschau!”

Freitag 27.03.09, 14:22 Uhr
Dienstag, 31. März 2009 ab 19:30 Uhr

Öffentliches Treffen AG Kritische Kulturhauptstadt

Das bisher sonntägliche Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt ist auf Dienstag Abend 19:30 Uhr verlegt worden. Die bisher in 3-wöchentlichen Abständen Treffen haben sich mit inhaltlichen Fragen zum Thema Kulturhauptstadt 2010 Metropole Ruhr beschäftigt. Dazu soll nun ein Positionspapier erstellt werden und über mögliche Aktionen gesprochen werden. Das Treffen ist für alle Interessierten offen!

Mittwoch 25.03.09, 10:45 Uhr
Freitags ab 19 Uhr, Sonntags ab 18 Uhr und zu öffentlichen Veranstaltungen

“der notstand e.v.” hat neue Öffnungszeiten im Sozialen Zentrum!

Das linke Medienprojekt “der notstand e.v.” präsentiert seit 1987 in Bochum Zeitschriften, Zeitungen und Bücher kleiner linker und alternativer Verlage. In einer Pressemitteilung heißt es: “Seit 2005 haben wir unseren zentralen Verkaufsraum im Sozialen Zentrum Bochum. Nachdem Umzug des Zentrums in die Josephstrasse 2 in Bochum-Hamme haben wir ab sofort wieder geöffnet und zwar Freitags ab 19 Uhr, Sonntags ab 18 Uhr sowie während öffentlicher Termine im Sozialen Zentrum. Themenschwerpunkte der angebotenen Publikationen sind Globalisierungskritik, Sozialproteste, Antirassismus, Antifaschismus und linke Theorie. Ein besonders Augenmerk liegt auf einem breiten Angebot von alternativen Zeitschriften. Das Projekt begreift sich dabei als Infostand, der Veröffentlichungen aus dem weiten Bereich der undogmatischen Linken präsentiert. Diese sollen darüber sowohl politisch aktiven wie wissenschaftlich interessierten Menschen zugänglich gemacht werden.”

Mittwoch 25.03.09, 09:52 Uhr
Samstag, 28. März 2009 ab 20 Uhr
Gegen Sicherheitswahn und Überwachungsstaat!

Datenschutzreihe im FUB-Café

Praxis-Workshop: Sicheres Versenden und Empfangen von E-mails

Unter dem Vorwand einer andauernden und allgegenwärtigen terroristischen Bedrohung begründen die Verfechter der inneren Sicherheit immer weitergehende Maßnahmen zum Ausbau staatlicher Repressions- und Kontrollmechanismen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Maßnahmen zur Überwachung des “rechtsfreien Raums” Internet. So wurde mit dem von der Großen Koalition verabschiedeten Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verfügt, dass alle Telekommunikationsdaten sechs Monate lang gespeichert werden. Damit wird für staatliche Behörden ersichtlich, wer mit wem per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Die Vorratsdatenspeicherung ist Teil einer Entwicklung hin zum Präventivstaat, die es (nicht nur) auf politischer Ebene zu bekämpfen gilt. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass eine Vielzahl technischer Hilfsmittel existiert, die staatlichen Schnüfflern das Leben schwer macht und hilft, die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren.
Praxis-Workshops gegen “STASI 2.0″
Mit einer Veranstaltungsreihe zum praktischen Einsatz von E-Mail- und Festplatten-Verschlüsselungstools sowie Anonymisierungssoftware wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, wie mensch beim Umgang mit Computern die Privatsphäre schützen und sich staatlicher Überwachung teilweise entziehen kann. Dabei wird weniger Wert auf technische Details denn auf das Erlernen und Umsetzen konkreter Lösungen im Alltag gelegt. Die Workshops im März und April richten sich daher vor allem an Interessierte ohne große Vorkenntnisse, die auf eine Einführung in die “Datenschutz-Basics” gespannt sind. Gerne darf der eigene Laptop mitgebracht werden um eine Einführung in die Materie quasi “direkt am Gerät” zu bekommen. Bei den vorgestellten Programmen handelt es sich selbstverständlich um freie Software. (weiterlesen)

Montag 23.03.09, 18:33 Uhr
Mittwoch, 01. April 2009 ab 19 Uhr

SZ-Plenum

Nachdem die behördlichen Maßnahmen, die durch den Umzug des Sozialen Zentrums entstanden sind, größtenteils auf den Weg gebracht wurden, möchten wir uns auf dem kommenden Plenum vermehrt mit strukturellen Inhalten beschäftigen. Dabei geht es unter anderem um die Organisation eines Wochenendes, an dem wir eine ausführliche Debatte zur zukünftigen Ausrichtung und Gestaltung des Sozialen Zentrums führen möchten, das noch vor dem Sommer stattfinden soll. Außerdem besteht der Wunsch wieder vermehrt Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, wozu auch die Herausgabe eines regelmäßig erscheinenden Programmhefts gehört. Interessierte sind natürlich herzlich eingeladen!

Montag 16.03.09, 10:13 Uhr
Freitag, 20. März 2009, ab 20 Uhr
Kerzner Family präsentiert:

Radikal Movie Session: “Waltz with Bashir”

“Waltz with Bashir” ist ein dokumentarischer Trickfilm aus der Perspektive des Regisseurs Ari Folman, der 1982 als israelischer Soldat während des ersten Libanonkrieges im Libanon stationiert war. Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist Waltz with Bashir der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge.

Handlung: Folman (als Trickfilmfigur) reflektiert in einer Kneipe mit seinem Freund Boaz Rein-Buskila über dessen Albtraum mit einer großen Meute von 26 zähnefletschenden Hunden, der ihn immer wieder im Zusammenhang mit ihrem gemeinsamen Einsatz als Soldaten im Libanon heimsucht. Folmans Erinnerungen daran sind jedoch verdrängt und werden im Laufe des Filmes erst nach und nach freigegeben. Dabei hilft ihm sein Freund Ori Sivan. Befragungen von anderen Kriegsteilnehmern (Ronny Dayag, Carmi Cna’an, Shmuel Frenkel und Dror Harazi) sowie Kriegsreporter Ron Ben-Yishai rekonstruieren das reale Geschehen, an das Folman keine Erinnerung mehr hatte. Alle Personen existieren und sind vor dem Film um Mitwirkung gebeten und befragt worden. Traumsequenzen wechseln sich ab mit den erinnerten Kriegsgefechten und anderen Kriegsereignissen. Der Film endet mit einem gleitenden Übergang von Zeichentrickszenen der verzweifelten, weinenden Hinterbliebenen zu Original-Filmaufnahmen, wobei Doku-Bilder der Ermordeten des Massakers von Sabra und Schatila gezeigt werden.

Mehr Informationen zum Film

Freitag 13.03.09, 16:12 Uhr
Sonntag, 15. März 2009 ab 12 Uhr
Offenes Treffen AG kritische Kulturhauptstadt

Kulturhauptstadt nimmt fahrt auf! Und wir?

Die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 beginnt so langsam die Planungsphase zu verlassen und mit kleineren Aktiönchen und Veranstaltungen die Öffentlichkeit zu suchen. Der Kulturzirkus der Leuchturmprojekte nimmt also Fahrt auf.

Wir fragen uns, ob die Kulturhauptstadt nicht an den Bedürfnissen der Region und ihrer BewohnerInnen vorbeigeht. Schließlich fehlt es uns nicht an Kultur, sondern an Lohn. Auch wir wollen so langsam die Planungen vorantreiben und überlegen wie wir die Kulturhauptstadt von unten unterstützen können. Wer
mitmachen will ist herzlich eingeladen.

Mittwoch 11.03.09, 16:37 Uhr
Samstag, 14. März 2009 ab 20:00 Uhr
Dokumentarfilm zum Rauchhaus, anschließend FUB-Café

Dokumentarfilm “Allein machen sie dich ein”

Am Samstag, den 14. März wird ab 20:00 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum der Dokumentarfilm “Allein machen sie dich ein” zu sehen sein. Darin geht es um politischen Kampf, Leben und Widersprüche im 1971 besetzten Georg von Rauch-Haus. Im Anschluss findet das FUB-Cafe` - der gemütliche Kneipenabend im Sozialen Zentrum statt.

Im Ankündigungstext heißt es: “Westberlin, Dezember 1971: Mehrere hundert Lehrlinge, Schüler, junge Arbeiter und Jugendliche, die aus Heimen abgehauen waren, besetzten einen Teil des leerstehenden Bethanien-Krankenhauses in Kreuzberg. Sie wollen ihre beschissene Wohn- und Freizeitsituation selbst ändern.

Was damals im “Georg von Rauch-Haus” geschehen ist, das zeigt der Film, der von einem Filmkollektiv zusammen mit den Jugendlichen gemacht worden ist. Der Film beginnt mit der Geschichte der Besetzung und dem Kampf um den Erhalt des Hauses - Demonstrationen, Verhandlungen, Teach-Ins, Zeitungsherstellung. Er zeigt die Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation und die Notwendigkeit, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse auch außerhalb des Hauses anzuwenden.”

Weitere Informationen

Dienstag 10.03.09, 10:30 Uhr
Dienstag, 24. März 2009 um 19:00 Uhr im SZ
Film zum 10. Jahrestag des Beginns des NATO-Krieges gegen Jugoslawien

Antimilitaristisches Kino: “Es begann mit einer Lüge”

Infos zu den Protestaktionen beim NATO Gipfel Anfang April

Am 24. März 1999 starteten die Bomber-Staffeln der NATO zum ersten heißen Krieg des Militärbündnisses, dem Überfall auf Jugoslawien 1999. Die Deutschen wussten wieder, was es heißt, Krieg zu führen. Tornados bombardierten ZivilistInnen und PolitikerInnen sorgten für die propagandistische Begleitmusik. NATO-Sprecher James Shea über die deutsche Regierung: “Die politischen Führer spielten nun die entscheidende Rolle für die öffentliche Meinung. Sie sind die demokratisch gewählten Vertreter. Sie wussten, welche Nachricht jeweils für die öffentliche Meinung in ihrem Land wichtig war. Rudolf Scharping machte wirklich einen guten Job. Es ist ja auch nicht leicht, speziell in Deutschland, das 50 Jahre lang Verteidigung nur als Schutz des eigenen Landes gekannt hatte, statt seine Soldaten weit weg zu schicken.
Psychologisch ist diese neue Definition von Sicherheitspolitik nicht einfach. Nicht nur Minister Scharping, auch Kanzler Schröder und Minister Fischer waren ein großartiges Beispiel für politische Führer, die nicht der öffentlichen Meinung hinterher rennen, sondern diese zu formen verstehen. Es stimmt mich optimistisch, dass die Deutschen das verstanden haben. Und jenseits der sehr unerfreulichen Begleiterscheinungen, der Kolalateralschäden, der langen Dauer der Luftangriffe, hielten sie Kurs. Wenn wir die öffentliche Meinung in Deutschland verloren hätten, dann hätten wir sie im ganzen Bündnis verloren.” (weiterlesen)