Archiv - Februar 2009

Montag 23.02.09, 08:47 Uhr
Dienstag, 24. Februar 2009 um 18:00 Uhr

Aktive Erwerbslose treffen sich

Neben der gegenseitigen Unterstützung in Fragen der Alltagsbewältigung, der Jobsuche und als Begleitung beim Ämtergang soll diesmal ein Stammtisch für Betroffene mit einer selbständigen (Neben-) Tätigkeit ins Leben gerufen werden. Weitere Treffen finden regelmässig statt am zweiten und vierten Dienstag eines jeden Monats.

Dienstag 17.02.09, 11:22 Uhr
Sonntag, 22. Februar 2009 um 12:00 Uhr

AG Kritische Kulturhauptstadt

Nächstes Treffen der offenen AG im Sozialen Zentrum Bochum (Josephstr.2):
So recht scheint keiner an die Kulturhauptstadt Ruhr 2010 zu glauben. Zwar balgen sich mehr als genügend Kultur”schaffende” um die Fördergelder und die lokale Tourismusbranche darf auf Zuwächse hoffen, aber an nachhaltige Effekte für die Menschen in der Region mag niemand glauben. Die Kulturhauptstadt ist schon jetzt angeknackst: In den Lokal-Gazetten des örtlichen Medienmoguls regen sich angesichts der Absage der Loveparade Zweifel, ob man mir der Kulturhauptstadt wirklich mehr meine als elitäre Hochkultur. (weiterlesen)

Sonntag 08.02.09, 21:00 Uhr
Freitag, 20. Februar 2009 um 19:30 Uhr

SIN(A)PSIS: Videoprojekt aus Chile

Die Productora de Comunicación Social ist eine anarchistische Organisation aus Chile. Ihr Zweck ist die Verbreitung von antiautoritären und sozialen Ideen und Praktiken mittels der Videozeitschrift SIN(A)PSIS. (Ein Beispiel) SIN(A)PSIS enthält verschiedene Videoclips z.B. über die SchülerInnen-/StudentInnen-Proteste, den Konflikt mit der ursprünglichen Bevölkerung (Mapuche), politische Gefangene und Morde polizeilicher seits. Wir haben einige Dokumentation-Kurzfilme auf Deutsch übersetzt und möchten diese am Freitag, dem 13. 20. Februar, um 19.30 im sozialen Zentrum Bochum vorstellen. Auch werden wir zu den entsprechenden Themen sprechen, da wir in Chile dabei waren. Der Eintritt ist frei und ihr könnt dort eine Videozeitschrift für 4 Euro kaufen. Das Geld geht direkt an die selbstverwaltete Organisation.
Außerdem Volnitza: Eine Hausbesetzung (in Santiago/Chile) in Not.

Freitag 06.02.09, 13:41 Uhr
Sonntag, 15. Februar 2009 um 19:00 Uhr

United we stay - Kollektiv! Offensiv! Subversiv!

Infotour zur Freiraum-Demo, 14.03. in Berlin

Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch über 100 besetzte Häuser waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte übrig geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm weichen. Derzeit bedroht sind ca. zehn Projekte in Berlin.
Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern auch breite Teile der Bevölkerung aus ihren Vierteln und ihrem sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jene, die es sich nicht leisten können/wollen ins schöne und reiche Innenstadtbild des neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und überall.
Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir werden uns nicht ohne Widerstand verdrängen lassen. So vielfältig wie unsere Häuser, Wagenplätze und die betroffenen Menschen sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen.
Um unserer Wut Ausdruck zu verleihen soll es, begleitend dazu, kreative Aktionen außerhalb der Demonstration in der ganzen Stadt und bundesweit geben. Kommt nach Berlin, organisiert euch, bleibt spontan.
Wir bleiben alle - gemeinsam und solidarisch gegen den Ausverkauf unserer Freiräume, für emanzipatorische Projekte und unkommerzielle Kultur. Stadtumstrukturierung selber gestalten!!!!
Gegen die Verdrängung. Für mehr selbst organisiertes Leben in Berlin und weltweit!!!!
Wenn Ihr mehr über die Hintergründe und den Ablauf der Demo erfahren wollt, kommt einfach zur Infoveranstaltung oder geht auf: http://unitedwestay.noblogs.org/

Donnerstag 05.02.09, 17:33 Uhr

Wartungsarbeiten am Server

Die nächsten Tage frischen wir einige Daten auf unserem Server auf. Das kann zur Folge haben, dass in dieser Zeit das Erscheinungsbild etwas leidet und manche Funktionen nicht wie gewohnt reagieren. Ziel der technischen Umstellung soll eine Vereinfachung der administrativen Oberfläche sein, so dass mehr UserInnen des SZ’s die Webseite gestalten und inhaltlich aktuell halten können.

Mittwoch 04.02.09, 22:23 Uhr
Donnerstag, 26. Februar 2009 um 19:30 Uhr
Karl-Heinz Dellwo liest aus seinem Buch »Das Projektil sind wir«

Der Aufbruch einer Generation, die RAF und die Kritik der Waffen

Karl-Heinz Dellwo liest aus seinem Buch »Das Projektil sind wir« und diskutiert zur aktuellen Debatte nach der Freilassung Christian Klars und zum »RAF-Hype« nach dem Aust-Film »Der Baader Meinhof Komplex« Karl-Heinz DeIlwo, Jahrgang 1952, war Mitglied des RAF-Kommandos »Holger Meins«, das 1975 die deutsche Botschaft in Stockholm besetzte. Bei der Aktion kamen zwei Mitarbeiter der Botschaft und zwei der Besetzer ums Leben; die überlebenden Kommandomitglieder erhielten langjährige Haftstrafen. Dellwo wurde nach 20jährigerHaft 1995 aus dem Gefängnis entlassen und arbeitet als Dokumentarfilmer in Hamburg. Kooperationsveranstaltung von: Verein zur Förderung der interkulturellen Lesekultur und Medienkompetenz im Taranta Babu, Dortmund Taranta Babu, Rote Hilfe Ortsgruppe Bochum/Dortmund, Bildungsgemeinschaft SALZ e.V. Dortmund, Antifa Medienzentrum Dortmund

Dienstag 03.02.09, 22:10 Uhr
Mittwoch, 18. März 2009 um 19:30 Uhr
Zum Internationalen Tag der politischen Gefangenen am 18.03.2009

Abschiebehaft abschaffen!

Veranstaltung mit Tommy Schroedter, Bürengruppe Paderborn

Abschiebehaft soll die Abschiebung einer Migrantin/eines Migranten durch die Ausländerbehörde erleichtern. Es handelt sich rechtlich nicht um eine Strafhaft, sondern „nur“ um eine Sicherungsmaßnahme. Für die Betroffenen bedeutet Abschiebehaft eine oft monatelange Gefangenschaft in allgemeinen Gefängnissen oder speziellen Abschiebegefängnissen. Aber Freiheitsentzug ist und bleibt Freiheitsentzug. Der Grund und seine Konsequenzen sind allerdings perfider: um Verwaltungsakte basierend auf rassistischen Ausgrenzungs- und Sondergesetzen der BRD leichter umzusetzen, werden Menschen eingesperrt und bei Verstößen gegen die Knastordnung bestraft. Immer wieder gibt es Bericht von Misshandlungen durch das Knastpersonal. 30-40 % der Inhaftierten müssen nach Monaten wieder aus der Haft entlassen werden, weil z.B. ihre Abschiebung nicht möglich war, d.h. sie waren widerrechtlich inhaftiert. Die JVA Büren ist mit 384 Haftplätzen für männliche Abschiebungsgefangene ab 16 Jahre 131 Haftplätzen für Strafgefangene der größte Abschiebeknast für Männer in Deutschland. Er liegt acht Kilometer außerhalb von Büren, mitten im Bürener Forst und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen. Mit Hilfe modernster Sicherheitstechnik und einer sechs Meter hohen Mauer wurden seit 1994 alleine dort mehr als 20.000 Flüchtlinge bis zu 18 Monate lang inhaftiert. Viele anschließend deportiert. Abschiebeknäste schließen! Abschiebungen stoppen!
Infos zur Bürengruppe.