Archive - 2009

Mittwoch 30.12.09, 12:12 Uhr
Donnerstag, den 31. Januar 2009, 20.00 Uhr

Silvesterparty

Das Soziale Zentrum lädt zu einer Silvester-Party. Beginn ist um 20.00 Uhr. Erwünscht sind kleine Geschenke in Form von Sekt und vegetarischem oder veganem Essen. Geboten wird wahrscheinlich eine genauso hervorragende Stimmung wie im letzten Jahr. Es soll sogar tanzbare Musik aufgelegt werden.

Dienstag 29.12.09, 19:00 Uhr
Montag, den 4. Januar 2010, 19.00 Uhr

Treffen des Bochumer Sozialforums

Das Bochumer Sozialforum lädt am Montag, den 4. Januar 2010 um 19.00 Uhr zu einem Treffen in das Soziale Zentrum, Josephstr. 2 ein. In der Einladung heißt es: »Wir wollen die Arbeit des Bochumer Sozialforums intensivieren. Es gibt schließlich genügend Anlässe, um aktiv zu werden. Im Mittelpunkt des Treffens soll also stehen, was wir im neuen Jahr planen. Einen Überblick der überregionalen Planungen ist zu finden in den “Verabredungen der zweiten bundesweiten Aktionskonferenz des Bündnisses “Wir zahlen nicht für eure Krise” vom 13. bis 15. November 2009 in Stuttgart”. Aktuell ist es sicherlich sinnvoll zu überlegen, wie wir die Forderung nach einem Sanktionsmoratorium (Hartz IV Betroffene sollen nicht länger mit Strafen bedroht werden können) in Bochum stärker in der öffentlichen Diskussion verankern.  Außerdem sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie mit unserer Forderung nach einem Sozialticket im kommenden Landtagswahlkampf umgehen.«

Donnerstag 24.12.09, 17:00 Uhr
Freitag, 25. 12. und Samstag 26.12. jeweils ab 19.00 Uhr

Freinachtsfest im Sozialen Zentrum

Die Bildungsstreikenden laden ein: »Nach der polizeilichen Räumung des Audimax am Dienstag morgen wird das dort geplante „Freinachtsfest“ in’s Soziale Zentrum Bochum (Josephstr. 2) verlegt. Alle, die dem alljährlich um sich greifenden Weinachtstaumel entgehen wollen, sind ab 19.00 Uhr herzlich eingeladen. Als Grund für die Räumung hält die Unileitung an Kreidebeschriftungen, angeblicher „unzumutbarer hygienischer Zustände“ sowie laufender Mietverträge für Kulturveranstaltungen fest. Doch das Audimax war stets in sauberem Zustand - die BesetzerInnen hatten gar einen eigenen Putzplan aufgestellt - und kulturelle Veranstaltungen wurden nicht blockiert. Dies bestätigen die Solidaritätsbekundungen und Schenkung von 200 Freikarten durch die Bochumer Symphoniker oder der Neuapostolische Kirche, die „großes Verständnis für die Forderungen der Studenten“ ausspricht. Die vorgeschobenen Räumungsgründe zeigen, dass Rektor Weiler offenbar nicht wirklich an einem Dialog mit den Studierenden über die Missstände an der Ruhr-Universität interessiert ist.

Repression im ganzen Land

Auch an anderen der momentan ca. 60 besetzten (Hoch-)schulen in Deutschland und Österreich kam es zu in den letzten Tagen zu polizeilichen Räumungen. Die jüngsten Polizeieinsätze fanden in Wien, Hamburg und Bochum statt. Das skandalöse Vorgehen von Univerwaltung Hand in Hand mit Politik und Polizei verdeutlicht: Es besteht eine grundlegende Ignoranz gegenüber studentischen Forderungen, während der Wirtschaft weiterhin die Hand geküsst wird.

Wir machen weiter - für ein heißes 2010
Um den Bildungsstreik in Bochum zu reorganisieren und weitere Aktionen im neuen Jahrzehnt zu planen treffen wir uns zum Protestplenum am Montag, 28. Dezember und 4. Januar jeweils um 18 Uhr Sozialen Zentrum Bochum. STREIK.2010!

Nach der Räumung ist vor der Besetztung!«

Donnerstag 17.12.09, 13:16 Uhr
Freitag, 18. Dezember 2009, um 20 Uhr

Kerzner Family zeigt: CHE - Revolution

Die Kerzner Family zeigt den Film: CHE - Revolution. Die Filmbeschreibung: “Am 26. November 1956 gelangt Fidel Castro zusammen mit achtzig Rebellen auf der Yacht ‘Granma’ nach Kuba. Einer von ihnen ist Ernesto “Che” Guevara, ein argentinischer Arzt, der mit Castro das Ziel teilt, die korrupte Diktatur von Fulgencio Batista zu stürzen. Che erweist sich als ein unverzichtbarer Kämpfer, der die Kunst des Guerillakrieges rasch meistert. Wegen seines großen Einsatzes im Kampf wird er von seinen Kameraden und der kubanischen Bevölkerung schnell akzeptiert und verehrt. “Che - Revolucion” folgt Ernesto Guevaras Weg während der kubanischen Revolution und zeigt seinen Aufstieg vom Arzt zum Kommandeur und schließlich zum Helden der Revolution.

Trailer

Montag 30.11.09, 09:41 Uhr
Samstag, 19. Dezember 2009, 20.00 Uhr
Party mit Compania Bataclan

10 Jahre www.bo-alternativ.de

Im Dezember 1999 startete bo-alternativ.de. In der damals formulierten Beschreibung des Projektes heißt es seitdem: ” Mit bo-alternativ.de soll es etwas leichter sein, sich in Bochum zu orientieren. In erster Linie soll bo-alternativ.de dazu motivieren, sich irgendwo einzumischen. Angebote gibt es schließlich genug. Gleichzeitig soll hier in bescheidenem Umfang versucht werden, Gegenöffentlichkeit herzustellen.” Dies gilt auch nach zehn Jahren noch. Ca. 10.000 Meldungen und ein Vielfaches an Terminen wurden veröffentlicht. Viele Gruppen und Initiativen bekamen hier ihren ersten Webauftritt. Aus etlichen Städten gab es die Bitte um Unterstützung beim Aufbau ähnlicher Webprojekte. Zwei spektakuläre Straf- und zwei Zivilprozesse kosteten viel Zeit, Geld und Nerven. Dies war aber leicht auszuhalten, weil es immer ganz viel Solidarität und Anerkennung für dieses Projekt gab. Am Samstag, den 19. Dezember wird ab 20.00 Uhr das 10-jährige Jubiläum dieser Webseite gefeiert. Die Compania Bataclan (Foto) wird für Musik mit politischem Anspruch sorgen. Weitere Geburtstagsgeschenke sind herzlich willkommen!

Montag 23.11.09, 17:59 Uhr

Dezemberprogramm des Sozialen Zentrum Bochum

Hallo SZ-FreundInnen, im Herbst der Jubiläen – 40 Jahre Sesamstrasse, 30 Jahre „Leben des Brian“, 20 Jahre Pixies‘ „Doolittle“-LP - steuert das Soziale Zentrum im Dezember auch noch ein paar Termine bei: Das allseits geliebte und für die Bochumer Linke unverzichtbare Portal www.bo-alternativ.de wird 10 Jahre alt und feiert das im Sozialen Zentrum. Am 19.12. findet ab 20 Uhr eine Jubiläumsparty mit Compania Bataclan und weiteren Gästen statt. Der historisch bewussten Bochumer Geschichtswerkstatt ist aufgefallen, dass der „NATO-Doppelbeschluss“, der die Friedensbewegung der 80er Jahre auslöste, vor genau dreißig Jahren im Dezember 1979 gefasst wurde. Daran wird am 10.12. ab 19.30 Uhr erinnert. Ach so, wenn alles gut wird findet auch wieder eine Silvester-Party im SZ statt. Schaut einfach mal auf unsere Homepage. Weitere Termine findet ihr in diesem programmheft.
…nächstes Jahr geht das Feiern übrigens weiter. Dann wird das Soziale Zentrum fünf.
Eure SZlerInnen

Montag 23.11.09, 09:46 Uhr
Montag, 30. November 2009, ab 19:00 Uhr
Vortrag mit Diskussion

Infotour gegen Repression in Österreich

Ende November/Anfang Dezember werden ein Teil der in Österreich nach dem Paragraphen “Kriminelle Organisation” (§278a Strafgesetzbuch) angeklagten TierbefreiungsaktivistInnen (der Gruppe BAT) eine Infotour durch Deutschland machen. Ziel ist, auf die gegen sie gerichtete Repression aufmerksam zu machen, Parallelen zu Fällen anderer emanzipatorischer Bewegungen herzustellen und die Suche nach gemeinsamen Gegenstrategien anzuregen. Am 30.November 2009 werden die Angeklagten im Sozialen Zentrum einen Vortrag halten.

Um was geht es?

Im Mai 2008 wurden in Österreich 23 und später weitere 6 Wohnungen von TierbefreierInnen, Tierrecht-lerInnen und TierschützerInnen und 7 Büros von 6 Tierschutzorganisationen von der polizeilichen Spezialeinheit WEGA aufgebrochen und durchsucht. 10 AktivistInnen, die jetzt angeklagt sind, wurden damals für 3 Monate in U-Haft überstellt. Die Vorwürfe umfassen zum Teil Sachbeschädigungen, Kernbestand ist aber der §278a, die Gründung einer oder die Beteiligung an einer kriminellen Organisation. Wurde dieser Paragraph längst als politisches Instrumentarium zur rassistischen Hetze verwendet, so soll er nun auch zur Schwächung des politischen Tierschutzes wie der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung herangezogen werden. (weiterlesen)

Freitag 13.11.09, 11:10 Uhr
Samstag, 14. November 2009, 20 Uhr

Filmvorführung: “The Age of Stupid”

Das Doku-Drama von Regisseurin Franny Armstrong thematisiert, passend zum Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen, eine Welt nach der selbstgemachten Klimakatstrophe. Wir schreiben das Jahr 2055, London ist überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas von der Wüste verschluckt. Der Gründer des Weltarchivs für alle menschlichen Errungenschaften und Erzeugnisse sitzt in seinem Turm in der geschmolzenen Arktis und sucht eine Antwort auf die Frage, warum die Menschheit nichts gegen den Klimawandel getan hat, als es noch möglich war. Vor einem interaktiven Bildschirm stöbert er durch Originalnachrichten und Dokumentationen der Vergangenheit und stößt dabei auf sechs wahre, heutige Lebensgeschichten, die zusammen ein Bild davon zeichnen, warum wir unseren Lebensraum nicht bewahren konnten.

Donnerstag 12.11.09, 22:35 Uhr
Freitag, 27. November 2009, 21:00 Uhr
Die entflammbar zeigt:

Dokumentarfilm BRIGADISTAS

70 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kehren die letzten noch lebenden internationalen Freiwilligen, die für Freiheit und Demokratie und gegen den Faschismus und General Franco gekämpft haben, nach Spanien zurück. Die Brigadistas, 36 Frauen und Männer – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –, begeben sich auf eine Reise, die sie von Madrid über Zaragossa nach Barcelona quer durch Spanien führt. Einem Land, in dem sie auch nach so langer Zeit noch begeistert gefeiert werden. Diese Reise ist für viele von ihnen die letzte und die Brigadistas wissen das. Sie berichten über das Erlebte und wollen ihre Ideen und Ideale weitergeben. “Brigadistas” ist ein intensives und einfühlsames Portrait dieser Menschen. Der Film zeichnet ein Bild, in dem Begeisterung aber auch Nachdenklichkeit ihren Platz haben.
Zum historischen Kontext siehe den wikipedia-Beitrag zum spanischen Bürgerkrieg

Donnerstag 12.11.09, 22:00 Uhr
Freitag, 4. Dezember 2009, 19.00 Uhr
Infoveranstaltung zu den Hausdurchsuchungen gegen AntimilitaristInnen in Bochum

Think Pink!

Am Freitag, den 24.07.2009 fanden in Bochum zwei Hausdurchsuchungen statt, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Videos im Internet stehen sollen. Auf diesem Video ist zu sehen, wie das Gebirgsjägerdenkmal im oberbayrischen Mittenwald mit pinker Farbe besprüht wird. Das Gebirgsjägerdenkmal dient alljährlich als Treffpunkt für die Feierlichkeiten ehemaliger und aktiver Gebirgsjäger. Die Gebirgsjäger waren eine Eliteeinheit der Wehrmacht und sind es heute für die Bundeswehr. Im Nationalsozialismus waren sie an diversen Kriegsverbrechen maßgeblich beteiligt. Einige der ehemaligen Gebirgsjäger sind wegen dieser Taten rechtskräftig verurteilt worden. Seit 2002 gibt es Proteste gegen das jährlich in Mittenwald stattfindende Treffen der Gebirgsjäger und deren Angehörige. Wie einst die Wehrmacht, ist heute die Bundeswehr der größte Arbeitgeber im Ort. (weiterlesen)