Archiv - März 2008
Klimawandel – Klimaschutz: Was getan werden muss, was jeder tun kann und warum es sich lohnt, das Klima zu schützen!
Vortrag der Greenpeacegruppe Essen im Café Campista
Referent: Wolfgang Jahn, Greenpeacegruppe Essen
Dass der Klimawandel längst begonnen hat, leugnet kaum jemand mehr. Was aber muss getan werden, um katastrophale Folgen aufzuhalten? Der Vortrag zeigt Möglichkeiten der Einflussnahme auf Politik und Industrie, sowie Schritte, die jeder einzelne tun kann, um das Klima zu schützen. Aufgezeigt werden Energiesparmaßnahmen, die Wahl richtiger Energiequellen und der Zusammenhang zwischen dem Schutz der Wälder und dem Klimaschutz.
Über die Greenpeace-Gruppe Essen:
Die Greenpeace-Gruppe Essen leistet ehrenamtlich mit Infoständen, witzigen Straßenaktionen, Vorträgen und Lobbygesprächen lokale Unterstützung für die Arbeit der internationalen Organisation Greenpeace. Inhaltlich reicht die Themenpalette von klimaschonender Energieerzeugung über den Erhalt der Urwälder unserer Erde bis hin zu pestizid- und gentechnikfreien Lebensmitteln. Manchmal betreibt die Gruppe verdeckte Recherchen, und gelegentlich auch offene Konfrontation mit Gegnern. Sie ist nicht nur in Essen aktiv, sondern auch in umliegenden Städten des Ruhrgebiets. Angegliedert ist eine Jugendgruppe für engagierte Leute im Alter von ca. 14 – 21 Jahren.
Kontakt: Greenpeace-Gruppe Essen, Girardetstr. 21, 45131 Essen. Tel.: 0201 / 79 88 582. E-Mail: essen@greenpeace.de
Half Moon, Niwemang
Im Rahmen der radical movie-session wird der Film “Half Moon (Niwemang, 2006) OmU von Bahman Ghobadi gezeigt. Zum Inhalt: Nach dem Sturz Sadam Hussseins plant der alternde kurdische Starmusiker Mamo (Foto) zusammen mit seinen zehn Söhnen an einem großen Konzert im Irak teilzunehmen. Begleitet wird die Gruppe von der Sängerin Hesho, die in ein fiktives Dorf der “1000-Sängerinnen” verbannt wurde (eine Anspielung auf das Auftrittsverbot von Solosängerinnen vor männlichem Publikum in Iran). Die MusikerInnen stammen aus dem iranischen Teil Kurdistans. Ihr Weg, der sie per Bus durch die kurdischen Berge Richtung Irak führt, ist beschwerlich und gefährlich und wird dennoch mit viel Humor erzählt. Dem Regisseur Bahman Ghobadi ist ein Drama und zugleich unterhaltsamer Roadmovie gelungen, der neben der Problematik der Unterdrückung kurdischer Identität durch Willkür der jeweiligen Regierungen/Sicherheitskräfte im Dreiländergebiet Irak-Iran-Türkei, eindrucksvolle Bilder der Landschaft zeigt und vor allem durch hervorragende Musik besticht. Näheres.
No! G8-Action - Infotour zum G8-Gipfel 2008 in Hokkiado
Am Dienstag, dem 11. März, findet um 19 Uhr eine Infoveranstaltung mit zwei japanischen AktivistInnen der Gruppe “No! G8 Action” statt. Sie reisen derzeit durch Europa und berichten über die Vorbereitungen gegen das diesjährige G8-Treffen in Japan. Der G8-Gipfel soll vom 7. bis zum 9. Juli 2008 auf der Halbinsel Hokkaido stattfinden. Zudem werden die AktivistInnen einen Einblick die linke Szenerie Japans sowie deren Forderungen und Aktionen geben. “No! G8 Action” ist ein anti-autoritäres und anarchistisches Netzwerk und wurde im Mai 2007 ins Leben gerufen. Einige der AktivistInnen nahmen an den Protesten in Heiligendamm und Rostock teil. Dort wurden Kontakte zu internationalen Gruppen aufgebaut und weitere Verabredungen für 2008 getroffen.
In der Einladung heißt es: “In den Veranstaltungen wird zunächst die Kritik an den G8 konkretisiert: neoliberale Reformen, Freihandel, Überwachungsgesellschaft und der Umgang mit Minderheiten in Japan. Danach geben die ReferentInnen einen
Überblick über soziale Kämpfe in Japan und Südostasien. Nach einem Abriss über beteiligte Gruppen werden die Planungen für die Proteste vorgestellt. Vorgesehen sind bisher ein Symposium, ein Alternativgipfel, Konzerte, Camps und Demonstrationen. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
mehr Infos: http://www.gipfelsoli.org/Home/Hokkaido_2008
