Archiv - November 2007

Sonntag 25.11.07, 12:47 Uhr
Montag, 17. Dezember 2007 um 18:00 Uhr

Ich-AG und am Hungertuch?

Wie die ARGE mit kleinen Selbständigen umgeht und wie wir uns wehren können.

Sonntag 25.11.07, 12:46 Uhr
Mittwoch, 12. Dezember 2007 um 18:00 Uhr

Hartz IV und die Jugend

“Stallpflicht” im Elternhaus bis 25, ein harter Strafkatalog, umgehend in die Maßnahme, und im Zweifel kein Geld: was tun wir dagegen?

Samstag 24.11.07, 14:57 Uhr
Mittwoch, 5. Dezember 2007 um 19:30 Uhr

Out of Control Out of Control - Kunst, Kultur und autonome Praxis im Elchtest mit dem Sicherheitsstaat

Nach einer Phase relativer und vermeintlicher Ruhe hat es in den letzten Monaten drei bundesweite Durchsuchungen der Bundesanwaltschaft auf Grundlage des §129a StGB (Bildung einer terroristischen Vereinigung) gegen linke AktivistInnen und Strukturen gegeben. Obwohl sich die Verfahren gegen unterschiedliche politische Zusammenhänge richten, macht die Willkürlichkeit der Ermittlungen deutlich, dass es der Staatsmacht um ein zusammenhängendes Ziel geht: die Durchleuchtung und Kriminalisierung linker Strukturen, mit dem Ziel sie zu zerschlagen.

Für den 15.12. ist in Hamburg eine Demo geplant, die sich gegen die erneute Praxis der Einschüchterung und Spaltung richtet und unsere Solidarität mit den von Repression Betroffenen ausdrückt. Unter dem Motto “Out of Control” soll aber auch mit anderen Demonstrationsformen experimentiert werden. “Wenn wir auf der Demo gehen, dann in Ketten. Wenn wir uns zerstreuen, dann flüchtig wie fünf Finger, um uns hinter Spalieren und Sperren wieder zu treffen.”, wie es ein Aufruf zur Demo beschreibt.

In der Veranstaltung soll das Demokonzept “Out of Control” näher vorgestellt, Über die Hintergründe (u.a. die Ermittlungen nach §129a) der Demo informiert werden. Zudem besteht auch ein lokaler Bezug, da ein Bochumer Student im Zuge der G8 Proteste in einem Schnellverfahren zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Demo am 15.12., 13 Uhr, Rote Flora, Hamburg, www.regierung-stuerzen.de.

Donnerstag 22.11.07, 14:05 Uhr
Dienstag, 11. Dezember 2007 um 19:30 Uhr

Die Anthroposophie Rudolf Steiners – harmlos harmonisch oder gegenaufklärerisch faschistoid?

In den Augen der Meisten sind AnthroposophInnen eher harmlos. Die Waldorfschule gilt vielen als sanfte Alternative zur Staatsschule. Das anthroposophische Krankenhaus in Witten-Herdecke genießt den besten Ruf. Die anthroposophische Privat-Uni Witten-Herdecke ebenso. Götz Werner, Geschäftsführer der Drogerie-Kette dm und politisch durch die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen bekannt geworden, ist Anthroposoph und richtet seine Geschäftsphilosophie nach der Lehre Rudolf Steiners aus.

Die Anthroposophie hat ihre Wurzeln in der spiritualistischen und esoterischen Szene zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Welche Ideologie sich letztendlich hinter dem Label Anthroposophie verbirgt, ist hingegen recht unbekannt: da ist von Wurzelrassen die Rede, von Schicksal und Kosmos, von Atlantis als Urheimat der Arier sowie von geheimen Geisterleben und Geisterwelten, für die gewöhnliche Menschen blind sind.

Ins Gerede kam Rudolf Steiner zuletzt, weil die Bundesprüfstelle für jundendgefährdende Schriften seine Bücher unter die Lupe nahm: sie schloss das Indizierungsverfahren mit dem Hinweis, “dass die vorgelegten Bücher Elemente aufweisen, die aus heutiger Sicht als rassistisch zu bewerten sind” und begnügte sich damit, dass der Verlag sich verpflichtet, die entsprechenden Stellen zu kommentieren.

In der Veranstaltung wollen wir uns näher mit der Anthroposophie Steiners beschäftigen und anschließend der Frage nachgehen, ob man die Anthroposophie als harmlose Spinnerei abtun sollte.

Beginn ist 19.30 - Die Veranstaltung ist für interessierte Gäste des freiraum e.V. offen.

Freitag 09.11.07, 13:35 Uhr
Sonntag, 11. November 2007 um 18:00 Uhr

Zwischen Machtpolitik und Solidarität: Perspektiven zum LokführerInnen-Streik der GDL

Nicht erst seitdem die LokführerInnen streiken, wird offensichtlich, dass es in der Gesellschaft durchaus eine Bereitschaft auch zu längeren und härteren Arbeitskampf-maßnahmen gibt. Doch welche Forderungen stellt die GDL eigentlich genau?  Endlich eine Gewerkschaft, die sich traut das vielbeschworene Streikrecht auch gegen die Privatisierung der Bahn einzusetzen und sich für die ArbeitnehmerInnen einsetzt? Oder doch nur eine weitere Pappfigur im Gewerkschaftspoker, die ihre Pfründe sichern will?

Wir wollen am aktuellen Beispiel die Positionen darlegen, die Hintergründe, insbesondere der „anderen“ Gewerkschaften aufdecken und Perspektiven diskutieren.

Eine Veranstaltung der Freie Uni Bochum ein; Inputreferat und Diskussion.