Archiv - September 2007

Sonntag 23.09.07, 12:57 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2007 um 20:00 Uhr

Celebrate Feminism! 10 Jahre AG Feministische Theorie und Praxis

18.30 Uhr: Kleiner Umtrunk, 19 Uhr: Vortrag /Was ist Feminismus heute?/ ab 20 Uhr Buffet mit Torte, Cocktails und Mädchenmusik (DJane 23bit_grrrl) - ALL GENDERS WELCOME!
www.rub.de/fwu

Freitag 14.09.07, 01:08 Uhr
Sonntag, 30. September 2007 um 13:00 Uhr
Tagesseminar:

Revolution in Deutschland?!

Die ArbeiterInnenbewegung der Weimarer Republik"

In dem Seminar begeben wir uns auf die Spuren der ArbeiterInnenbewegung der Weimarer Republik. Neben der Frage nach der “Revolution” der ArbeiterInnen in Deutschland wird ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen gesellschaftlichen und organisatorischen Konzepte gelegt. Ein Exkurs zur ArbeiterInnenwiderstand gegen das NS-Regime darf natürlich nicht fehlen. Bei aller historischen Betrachtung dient uns der Blick zurück gleichsam als ein Blick nach vorne - Nur wer Geschichte versteht kann aus ihr lernen!
Inhalt:
* Kriegsende und Novemberrevolution: Der Aufbruch
* Arbeiter- und Soldatenräte (1918/19 und März 1920)
* Aufstieg und Niedergang der Radikalen Linken - AnarchosyndikalistInnen, RätekommunistInnen und andere
* Gewerkschaften und ArbeiterInnenrechte/Arbeitskämpfe (u.a. Betriebsratsverfassungsgesetz)
* ArbeiterInnen unterm Hakenkreuz (Widerstand und Gleichschaltung)
* Blick zurück nach Vorne (Diskussion: Was können wir aus der Geschichte für unsere Praxis heute lernen?)
Referent: Rudolf Mühland, Freie ArbeiterInnen Union (FAU)

Veranstaltet in Kooperation mit JungdemokratInnen/Junge Linke NRW und Rosa-Luxemburg-Stiftung

Dienstag 04.09.07, 16:52 Uhr
Dienstag, 11. September 2007 um 19:30 Uhr

Initiative Stop1984

Vortrag mit Bettina Winsemann (”Twister”) / Initiative Stop1984 (www.stop1984.com)

Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.

Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten erhalten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Derzeit dürfen Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern. Dazu gehören Standortdaten und Email-Verbindungsdaten nicht. Der Kunde kann verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden.

Bettina Winsemann von der Initiatve Stop1984 wird über die Hintergründe, Folgen sowie die Möglichkeiten sich gegen die Datenspeicherung zu schützen informieren.