Archiv - Juni 2007
Kleine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie
“Er ist vernünftig, jeder versteht ihn. Er ist leicht.” schrieb Bertolt Brecht im “Lob des Kommunismus” über eben diesen. An dem Vernünftig besteht sicherlich kein Zweifel, mit dem leicht ist es aber oft so eine Sache. Diese Einführung soll hier Abhilfe schaffen. Grundlegend und verständlich wird ein Überblick über die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie gegeben und unter anderem aufgezeigt, was es denn mit dem Kapital- und Warenfetisch auf sich hat und wie der Mehrwert in das G – W - G’ kommt.
Veranstalter: Eine antifa Gruppe aus Bochum
Rechtsrock
Musik hat sich zu einem wichtigen Propagandainstrument der extremen Rechten entwickelt. Sowohl NPD, als auch Freie Kameradschaften verteilen sogar CDs an Schulen. Dabei handelt es sich schon lange nicht mehr nur um Skinheadmusik mit eingeschränktem Publikum, fast alle Musikrichtungen, sogar Hiphop, werden genutzt. Der Vortrag soll einen Einblick in Methodik und Wirkung rechter Musik bieten, Möglichkeiten antifaschistischer Intervention können im Anschluss diskutiert werden.
Veranstalter: Eine antifa Gruppe aus Bochum
G8-Plenum Bochum: Wie geht es weiter?
Am kommenden Dienstag, den 19. Juni, wird es um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Fortsetzung der Auswertung der Proteste gegen den G8 Gipfel geben und überlegt: »Wie geht es weiter?« Hierbei wird sicherlich auch thematisiert, wie der Einsatz der Bundeswehr und die Übergriffe der Polizei stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden können. Es gibt immer mehr Berichte, die auch die Bochumer Hundertschaft der Polizei als brutale Prügeleinheit schildern. So schreibt z. B. der „SPIEGEL“ in der letzten Woche (S. 32): „Beamte aus Bochum schlugen auf einen Pulk Linker ein. Plötzlich brach ein junger Mann zusammen. Ein Stoss mit einem Schlagstock hatte sein linkes Auge getroffen. Teile hingen an der Wange, das Blut floss und floss.“
Mali Blues?
Seit September 2005 lebt und arbeitet die ehemalige Bürgermeisterin von Bochum, Gabriele Riedl, in Mali/Westafrika. In der Kreisstadt Bandiagara, die in der Region Mopti im Südwesten des Landes das “Tor zum Dogonland” öffnet, ist Gabriele Riedl für den Deutschen Entwicklungsdienst im Sektor “Zivilgesellschaft - Förderung einheimischer Organisationen” tätig. Am Donnerstag, dem 7. Juni, berichtet sie um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum von ihrer Arbeit und ihrem “neuen” Leben in einer der ärmsten Regionen der Erde.
Ihr Beitrag will auch den Blick auf die aktuellen Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit erweitern und stellt darüber hinaus einen (kritischen) Bezug zum G8 Gipfel in Heiligendamm her.
