Archiv - April 2007
EntflammBAR
Jeden Freitag im Monat öffnen wir den Raum, um sich im Sozialen Zentrum zwanglos treffen zu können, miteinander zu diskutieren, sich auszutauschen uns und das Soziale Zentrum besser kennenzulernen.
Der Raum ist ab 16 Uhr für euch offen.
Gratis Essen
Food not Bombs kocht jeden 1. und 3. Sonntag im Zentrum: Für alle, umsonst und vegan. Ab 19 Uhr.
FUB-Café
Trotz Räumung machen die Aktiven der Freien Uni Bochum als Arbeitsgruppe im SZ weiter. (Fast) jeden Samstag im Monat findet das FUB-Café der Freien Uni Bochum statt. Bei netter Musik in gemütlicher Runde wollen wir uns austauschen, diskutieren und weitere Aktionen und Veranstaltungen planen. Der Kampf für ein sozial gerechtes Bildungssystem geht weiter! www.freie-uni-bochum.de
Sozialberatung am Dienstag
Beratungszeiten der Unabhängigen Sozialberatung
am Dienstag von 16 bis 18 Uhr.
Weiterer Termin: Immer Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Weitere Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 0234 - 460 169 | Fax: 0234 - 460 113 | sozialberatung@sz-bochum.de
Sozialberatung am Donnerstag
Beratungszeiten der Unabhängigen Sozialberatung
am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr.
Weiterer Termin: Immer Dienstags von 16 bis 18 Uhr.
Weitere Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 0234 - 460 169 | Fax: 0234 - 460 113 | sozialberatung@sz-bochum.de
Sozialberatung am Donnerstag
Beratungszeiten der Unabhängigen Sozialberatung
am Donnerstag von 11 bis 13 Uhr.
Weiterer Termin: Immer Dienstags von 16 bis 18 Uhr.
Weitere Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 0234 - 460 169 | Fax: 0234 - 460 113 | sozialberatung@sz-bochum.de
Initiativ-Versammlung - Sozialticket zum Nulltarif!
Nach jahrelangem Arbeitsplatz- und Sozialabbau leben Zehntausende Bochumerinnen und Bochumer an oder unter der Armutsgrenze (=Existenzminimum + 10%). Bus und Bahn sind für sie unbezahlbar, insbesondere seit nun im Regelsatz nur noch 14,03 Euro monatlich für „fremde Verkehrsleistungen“ vorgesehen sind (2005 waren es noch 18,11 Euro).
Mobilität ist unerlässliche Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Ohne Nulltarif im Öffentlichen Nahverkehr werden verarmte Bochumerinnen und Bochumer systematisch ausgegrenzt. Selbst Suppenküchen und Kleiderkammern sind nur zentral erreichbar.
Die faktische Mobilitätssperre für verarmte Mitbürger und Mitbürgerinnen ist ein Skandal: während heutzutage jeder Joghurt-Becher im Supermarkt eine halbe Weltreise hinter sich hat, ist für viele MitbürgerInnen schon die eigene Innenstadt kaum zu erreichen!
Ein Nullticket bringt den Betroffenen viel und kostet die Gemeinschaft wenig: Busse und Bahnen fahren sowieso!
Zusätzlich zum Sozialticket soll es bei dem Treffen auch um die Gestaltung einer “Mitfahrkampagne” gehen: Menschen mit VRR-Mitnahme-Tickets (Ticket 2000 usw.) sollen aufgefordert werden Menschen ohne Ticket mit zu nehmen um auf diese Weise ganz praktische Alltagssolidarität zu stiften. Ein kurze Skizze einer Mitfahrkampagne ist dem Anhang zu entnehmen.
Wir laden ein zu einem ersten Bündnis- bzw. Initiativ-Treffen: am 23.4. um 20 Uhr ins Soziales Zentrum.
VertreterInnen anderer Sozialticket-Initiativen (aus Dortmund bzw. Köln) werden von ihren Erfahrungen berichten.
Berg frei! Nie wieder Faschismus, nie wieder Horrido!
Schluss mit dem Pfingsttreffen der Gebirgsjäger in Mittenwald!
“Berg frei!” So grüßen sich die Mitglieder der “Naturfreunde”, wenn sie sich bei einer Wanderung im Gebirge begegnen. Das “Berg frei!”, das wir alten und jungen Gebirgsjägern Pfingsten 2007 (26./27. Mai) entgegen rufen werden, ist aber nicht als freundlicher Gruß gemeint — es heißt kurz und schlicht: “Haut ab! Macht den Berg frei! Verschwindet!” Unser “Berg frei!” wird ihren militaristischen Gebirgsjägergruß “Horrido” übertönen.
Seit mehr als 50 Jahren treffen sich Gebirgsjäger aus Bundeswehr und ehemaliger Wehrmacht im bayerischen Mittenwald, um ihrer gestorbenen Kameraden zu gedenken und soldatische Traditionen zu beschwören. Für die von Gebirgsjägern während des Zweiten Weltkrieges verübten Kriegsverbrechen ist kein Platz bei dieser größten deutschen Soldatenfeier. Gebirgsjäger ermordeten Tausende ZivilistInnen und Kriegsgefangene, brannten Hunderte Dörfer nieder, plünderten quer durch Europa und beteiligten sich an der Deportation von JüdInnen in Konzentrationslager. Mit unvorstellbarer Grausamkeit reagierten sie in den besetzten Ländern Europas unter dem Deckmantel der “Bandenbekämpfung” auf den Widerstand der Partisanen.
Seit fünf Jahren gibt es Proteste gegen die Traditionsfeier in Mittenwald. Am 8. Mai 2007, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, wollen VertreterInnen des AK Angreifbare Traditionspflege über die diesjährigen Proteste in Mittenwald informieren.
Aktuelle Informationen zum Programm der Protesttage, zu bundesweiten Mobilisierungsveranstaltungen sowie Material zum Downloaden gibt es unter www.mittenwald.blogsport.de und www.nadir.org/mittenwald.
