Das Soziale Zentrum Bochum [Anfahrt] ist das Vereinsheim des freiraum bochum e.V. und der ihm angeschlossenen Vereine und Initiativen. Zur Koordination der Aktivitäten findet zweiwöchentlich ein „Hausplenum“ statt, einmal monatlich steht das Plenum allen Interessierten offen, um den Verein kennen zu lernen.

Mit der EntflammBar (jeden Freitag ab 19 Uhr) bieten wir einen regelmäßigen Termin zum sozialen Leben im Sozialen Zentrum Bochum an. Weitere Termine können der rechten Spalte entnommen werden. Regelmäßige Gruppentreffen findet ihr [hier]. Interessierte Gäste sind uns jederzeit willkommen.

Kontakt zum Infoladen der_notstand ist jeden Freitag von 19 bis 22 Uhr und jeden Sonntag von 18 bis 21 Uhr möglich.
Die Unabhängige Sozialberatung bietet Hilfestunden jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr und jeden Donnerstag von 11 bis 13 Uhr.

Freitag, 19. März, ab 19.00 Uhr
Rote Hilfe Bochum/Dortmund:

Tag der Politischen Gefangenen 2010

Im März 2010 beginnt vor dem OLG Düsseldorf ein weiteres Verfahren aus dem Bereich Feindstrafrecht gegen politisch unliebsame Personen, wieder einmal einer ausländischen Organisationen. Diesmal allerdings nicht nach dem erst im Zuge der Antiterrorgesetze eingeführten § 129b StGB (Kriminelle und terroristsiche Vereinigungen im Ausland), sondern über die EU-Terrorliste in Verbindung mit § 34 Außenwirtschaftsgesetz. Rechtsanwältin Britta Eder, eine der Verteidigerinnen im Düsseldorfer Verfahren, wird über die neue Dimension dieses rechtlichen Konstrukts durch Bezugnahme auf eine, einer gerichtlichen Kontrolle vollkommen entzogenen politischen Bewertung, wer oder was terroristisch ist oder eben nicht, informieren.

Donnerstag, 1. April 2010, 19.30 Uhr

Kerstin Köditz: Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung  Kerstin Köditz ein. Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen” dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen - wenn auch unter heftigen Stimmverlusten - ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.