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Das Soziale Zentrum Bochum (SZ) ist ein nicht kommerzieller Freiraum für politische, soziale und kulturelle Initiativen, ein sozialer Treffpunkt und ein Ort für politische und kulturelle Veranstaltungen. Das SZ ist selbstverwaltet und basisdemokratisch organisiert und wird vom freiraum bochum e.V. getragen. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat findet um 18:30 Uhr ein offenes Plenum statt, zu dem alle im SZ aktiven Gruppen, Einzelpersonen und interessierte Mitmenschen eingeladen sind. Auf dem Plenum wird alles wesentliche für das Soziale Zentrum  diskutiert, geplant und entschieden.

Demnächst ...

“Nutzen statt besitzen” – Von der Theorie zur Praxis – In Bochum?

Do 23. Apr. 2015 - 19:00 Uhr -

„Nutzen statt besitzen“ – Was bedeutet dieses Konzept denn konkret für Bochum?
Ausgehend von den beim ersten Treffen herausgearbeiteten Schwerpunkten „Skill Sharing“ und „Bibliothek der Dinge“ möchten wir diesen Abend der Frage widmen: „Was bedeutet das theoretische Gerede denn für die praktische Realität – welches Angebot ließe sich in Bochum wie umsetzen??“
Was?
Vertiefende Diskussion der beiden Ansätze:
1) Skill Sharing: Wir könnten Räume schaffen, an denen sich Menschen gegenseitig beibringen, was sie gut können.
2) Bibliothek der Dinge: Als Umschlagplatz / Netzwerk, wo Dinge, die vom Einzelnen selten oder nicht mehr gebraucht werden zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden. Der Zugang zu Dingen wird damit wichtiger als deren tatsächlicher Besitz.
Warum?
Wir wollen uns gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten machen, die „Ökonomie des Teilens“ in unseren Alltag zu integrieren und stellen die Frage, welche Erfahrungen wir schon damit gemacht haben und welche Potentiale wir in einer „Sharing Economy“ in Bochum sehen.
Für wen?
Alle, die interessiert sind und sich gerne an einer Umsetzung, entweder mit Ideen oder Taten, beteiligen möchten.

Veranstaltung von Labournet und dem Soziale Zentrum: 595 Griechische Putzfrauen – Opfer der Krise – Symbol des Widerstandes – und nun Gewinnerinnen der neuen Regierung?

Sa 25. Apr. 2015 - 19:00 Uhr -

Am 17. September 2013 wurden alle 595 Putzfrauen des Finanzministeriums zur „freien Verfügung“ gestellt und 8 Monate später vollends entlassen – bei gleichzeitiger Auftragsvergabe an eine private Firma. Seitdem kämpfen sie, demonstrieren, werden von der Polizei geschlagen – und geben nicht auf. Symbol ihres international bekannten Widerstands wurde der Putzhandschuh. Für die neue SYRIZA-Regierung hat das Thema “ethische und symbolische Bedeutung” (Finanzminister Yanis Varoufakis anlässlich eines Treffens mit den Putzfrauen am 04.03.2015), Parlamentspräsidentin Zoi Konstantopoulou lud die Frauen am Internationalen Frauentag ins Griechische Parlament ein und ließ ihren Auftritt vom TV-Kanal des Parlaments live übertragen.

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Filmvorführung mit Diskussion‭ „‬Der Hauptmann von Muffrika‭“

Di 28. Apr. 2015 - 19:00 Uhr -

Ein Film über Amoklauf eines deutschen‭ ‬19-jährigen Gefreiten der Fallschirmjäger im April‭ ‬1945‭ ‬im Emsland.
‭>> Im April 1945 verwandelte sich der 19-jährige Gefreite Willi Herold in einen Hauptmann. Er bildete aus anderen Versprengten eine eigene Einheit und marodierte durchs Emsland…
Am‭ ‬11.‭ ‬April erreicht die Truppe das bei Papenburg gelegene Strafgefangenenlager Aschendorfermoor.‭ <<‬ (Klappentext der DVD‭)
Hier ermordete die Einheit etwa‭ ‬120‭ ‬Menschen.‭ ‬Es kommen Zeitzeugen zu Wort,‭ ‬welche die Taten überlebten und eindringlich schildern.