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Das Soziale Zentrum Bochum (SZ) ist ein nicht kommerzieller Freiraum für politische, soziale und kulturelle Initiativen, ein sozialer Treffpunkt und ein Ort für politische und kulturelle Veranstaltungen. Das SZ ist selbstverwaltet und basisdemokratisch organisiert und wird vom freiraum bochum e.V. getragen. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat findet um 18:30 Uhr ein offenes Plenum statt, zu dem alle im SZ aktiven Gruppen, Einzelpersonen und interessierte Mitmenschen eingeladen sind. Auf dem Plenum wird alles wesentliche für das Soziale Zentrum  diskutiert, geplant und entschieden.

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Für eine Welt ohne Grenzen! Nein zum Sterben an der EU-Außengrenzen – Nein zu Abschiebungen

Fr 13. Mai. 2016 - 19:00 Uhr - Soziales Zentrum

Am Freitag, den 13. Mai findet um 19 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung statt zum Thema: Für eine Welt ohne Grenzen! Nein zum Sterben an der EU-Außengrenzen – Nein zu Abschiebungen. Zunächst wird der Film „Boza“ von Walid Fellah, Tunesien 2014 gezeigt. Dann berichten Zeitzeug*innen von ihren Erlebnissen vor den EU-Außengrenzen in Marokko und Libyen sowie auf ihrer Flucht.
In den nordafrikanischen Ländern Marokko und Libyen sind inzwischen mehr als 350.000 Migrant*innen aus Subsahara gestrandet. Sie leben unter unerträglichen Lebensbedingungen und erfahren tagtäglich massive Menschenrechtsverletzungen durch die in- und ausländischen Sicherheitskräfte vor Ort. Schon bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen, sterben unzählige Menschen, insbesondere bei der gefährlichen Überquerung des Mittelmeeres mit dafür ungeeigneten Booten. Die wenigen Menschen, denen es gelingt, Europa zu erreichen, werden hauptsächlich in Spanien und Italien registriert und dürfen, so die DublinIII Gesetzgebung, eigentlich nicht in andere Länder weiterreisen und dort Asyl beantragen. Zwei Geflüchtete, die über Marokko und Spanien dennoch endlich in Bochum und Herne angekommen sind, sollen jetzt zurück nach Spanien abgeschoben werden. Sie und weitere Geflüchtete, die ihren Weg über Libyen und Italien gemacht haben, werden über ihre Fluchtgründe und -wege als Zeitzeug*innen für europäische Migrationspolitik berichten und für Bewegungsfreiheit für alle Menschen plädieren. Der Film „Boza“, den wir zeigen, berichtet vom Leben der Migrant*innen aus Subsahara in Marokko vor der Festung Europa.
Veranstaltet von La Voix des Sans Voix (Stimme der Ungehörten) und Freiraum e.V. – Soziales Zentrum